Eichmühle (oberfränkisch: Aach-mielE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 199. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „āchmīl“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neuenmarkt im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Eichmühle liegt in der Gemarkung Hegnabrunn.

Geographie Die Einöde liegt am rechten Ufer des Weißen Mains. Im Norden steigt das Gelände zum Eichberg () an. Ein Anliegerweg führt 0,3 km östlich zur Staatsstraße 2183, die nordöstlich nach Schlömen bzw. südwestlich zur Staatsstraße 2182 verläuft.

Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Eychelmule“ erstmals urkundlich erwähnt. Namensgebend war der in der Nähe gelegene Eichberg, der seinerseits nach der Pflanzengattung Eiche benannt wurde, die es dort wohl ursprünglich gab.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 32.

Eichmühle gehörte zur Realgemeinde Schlömen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eichmühle aus 2 Anwesen (1 Mahlmühle, 1 Tropfhaus). Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Kastenamt Kulmbach ist Grundherr der beiden Anwesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 590.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Eichmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hegnabrunn und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 753f. Am 1. April 1971 wurde Eichmühle nach Neuenmarkt eingegliedert.

Baudenkmäler Schlömen 25: Mühle Schlömen 26: Nebengebäude

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 18 13 8 10 8 14 3 5 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 2 1 1 1 1Quelle

Religion Eichmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Neuenmarkt) Kategorie:Ersterwähnung 1398