Zweiter Punischer Krieg zentriert|350px|Schlachtgelände bei Tuoro der Schlacht am Trasimenischen See Hannibal besiegt die Römer unter Konsul Gaius Flaminius in der Schlacht am Trasimenischen See vernichtend. 217 v. Chr. in anderen Kalendern Buddhistische Zeitrechnung 327/328 (südlicher Buddhismus); 326/327 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 41. (42.) Zyklus, Jahr des Holz-Affen 甲申 (am Beginn des Jahres Wasser-Schaf 癸未) Griechische Zeitrechnung 3./4. Jahr der 140. Olympiade Jüdischer Kalender 3544/45 Römischer Kalender ab urbe condita DXXXVII (537) Seleukidische Ära Babylon: 94/95 (Jahreswechsel April); Syrien: 95/96 (Jahreswechsel Oktober)
Ereignisse Politik und Weltgeschehen Zweiter Punischer Krieg
April: Zweiter Punischer Krieg: Der karthagische Feldherr Hannibal überquert den Apennin. 24. Juni: Hannibal besiegt die Römer unter dem Konsul Gaius Flaminius in der Schlacht am Trasimenischen See (Zweiter Punischer Krieg), Flaminius fällt in der Schlacht. Da nun auch Rom unmittelbar bedroht ist, ernennt der Senat Quintus Fabius Maximus „Cunctator“ zum Diktator. Auf der Iberischen Halbinsel sind die Römer unter Gnaeus Cornelius Scipio Calvus in einem Seegefecht gegen Karthager unter Hasdrubal Barkas an der Ebromündung erfolgreich. Gnaeus’ Bruder Publius Cornelius Scipio wird zu dessen Unterstützung gesandt. Gemeinsam dringen sie jenseits des Ebro vor. Sagunt wird von den Römern erobert. Herbst: Hannibal durchquert Umbrien und erreicht die Adria im Gebiet der Picener. Seine geschwächten Truppen erholen sich hier, während Hannibal zugleich Schiffe mit den Nachrichten seiner bisherigen Siege nach Karthago schickt. Dann zieht er die Küste entlang nach Apulien. Fabius ist ihm auf den Fersen, vermeidet aber eine größere Schlacht, so dass Hannibal in einem Zug durch das Land der Samniten bis Telesia und Capua vordringen kann. Die Römer sind unterdessen zunehmend unzufriedener mit Fabius’ vorsichtiger Kriegsführung, sodass der Senat dessen Magister Equitum, Marcus Minucius, der auf eine Schlacht drängt, zum zweiten Diktator neben Fabius ernennt. Minucius befiehlt den Angriff auf das karthagische Winterquartier bei Gerunium, der aber zurückgeschlagen wird.
Östliches Mittelmeer
18. Juni: Antiochos III. erleidet in der Schlacht bei Raphia eine vernichtende Niederlage gegen die Ägypter unter Ptolemaios IV. Damit wird sein Angriff auf Ägypten abgewehrt, wenig später beenden beide Parteien den Vierten Syrischen Krieg durch den Friedensschluss von Antiochia am Orontes, wobei weitgehend der Besitzstand zu Beginn des Krieges wiederhergestellt wird. Einfall der Aitolier in das Gebiet des Achaiischen Bundes. Philipp V. von Makedonien rückt im südlichen Thessalien vor; die Einnahme von Melitaia scheitert, dagegen kann er das phthiotische Theben erobern. Philipp V. schließt in Naupaktos Frieden mit dem Aitolischen Bund und beginnt auf Anraten des Demetrios von Pharos mit dem Bau einer gegen Rom gerichteten Flotte.
Asien
mini|Münze von Arsakes II. um 217 v. Chr.: Arsakes II. wird als Nachfolger von Arsakes I. König der Parther.
Katastrophen/Natur und Umwelt
11. Februar: Totale Sonnenfinsternis in der Kyrenaika
Alexandria wird von einem Erdbeben erschüttert.
Gestorben Gaius Flaminius, römischer Staatsmann um 217 v. Chr.: Arsakes I., König der Parther (* vor 250 v. Chr.)
Weblinks