Dies ist eine Liste von Adelsgeschlechtern und Nobilitierungen mit Namen Brand oder Brandt mit weiteren Zusätzen. Da häufig mehrere Schreibweisen in den Familien historisch vorkommen ist eine strikte Trennung nur sehr eingeschränkt möglich.Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band II, Band 58 der Gesamtreihe, Limburg an der Lahn 1974, S. 55–57; 64–66.
Familien Brand (zu Neidstein) → siehe Brandt (fränkisches Adelsgeschlecht) (1221) Brand(t) (1224) → meißnischer Uradel, seit ca. 1400; seit dem 15. Jahrhundert auch in Preußen Brand (Neumark) → siehe Brandt (brandenburgisches Adelsgeschlecht) (1275) Brandt von Lindau (ca. 1332) → anhaltinischer UradelAdolf Matthias Hildebrandt: Der Adel des Herzogtums Anhalt. Nürnberg 1869, S. 1. Brand von Aibling → alt-adelig bayrisches Geschlecht, ging im 16. Jahrhundert nach ÖsterreichErnst Heinrich Kneschke (Hrsg.): Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 2, Leipzig 1860, S. 11. Brand (1581) → 1581 schwedischer Adelsstand; 1818 Immatrikulation bei der finnische RitterschaftGabriel Anrep: Svenska adelns ättar-taflor, Band 1, Stockholm 1858, S. 293. Brandt (1646) → aus Langwedel; 1646 schwedischer Adelsstand; 1673 erloschenGabriel Anrep: Svenska adelns ättar-taflor, Band 1, Stockholm 1858, S. 296. Brandt (1652) → aus Greifswald; auch Brandt a.d.H. Pühajöggi nach dem 1619 schwedisch verlehnt bekommenen estländischem Stammgut; 1652 schwedischer Adelsstand; 1745 Immatrikulation bei der Estländischen RitterschaftGenealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft, Teil 2, 1.2: Estland. Görlitz 1930, S. 228ff. Brandt von Fackh (1662) → Hamburger Geschlecht; 1953 adelsrechtliche Nichtbeanstandung der Namensführung Brandt von Fackh Brandt (1771) → 1771 dänischer GrafenstandDanmarks Adels Aarbog, Kopenhagen 1919, S. 493. Brandt (1778) → westfälisches Geschlecht; 1778 kurkölnischer Palatinatsadelsstand als Brandt gen. FlenderGothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser (1908). Zweiter Jahrgang, S. 105–107.; 1861 Immatrikulation bei der Adelsklasse der Bayerischen Ritterschaft; 1862 Nassauischer Freiherrenstand und anhaltinische Anerkennung des selbigen; 1866 dergl. in Preußen; 1878 erloschenGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser (1921). S. 100 f. Brand (1794) → 1794 legitimierte Nachkommen des zuvor genannten neumärkischen (brandenburgischen) Adelsgeschlechts s. o. Brandt (1810) → siehe Heinrich von BrandtLeopold von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon, Band 1, Leipzig 1836, S. 299. Brandt (1831) → siehe Johann Friedrich von Brandt, russischer Dienstadel Brand (1841, 1879) → aus dem Elsaß stammendes, in Württemberg 1841 und 1879 nobiltiertes GeschlechtGenealogisches Taschenbuch der Ritter- und Adelsgeschlechter. Brünn 1884, S. 49 ff.; 1899 württembergischer FreiherrenstandGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser (1899). S. 94 f. Brand von Santa Lucia → 1851 österreichischer Ritterstand; 1899 österreichischer Freiherrenstand
Siehe auch Brand (Familienname)
Literatur Otto Titan von Hefner: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band 1, Regensburg 1860, S. 165f
Einzelnachweise
!Brand oder Brandt Brand oder Brandt