Epplingen ist ein Stadtteil von Boxberg im Main-Tauber-Kreis im fränkisch und badisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.LEO-BW.de: Epplingen – Altgemeinde~Teilort. Online unter www.leo-bw.de. Abgerufen am 28. Dezember 2019.

Geographie mini|Die Gemarkung von Epplingen, um 1893, daneben die Gemarkungen von Kupprichhausen und Lengenrieden

Epplingen befindet sich als kleines Haufendorf in Tallage in einem geschlängelten Seitental an einem linken Quellfluss der Umpfer, etwa 3 km nördlich von Boxberg. Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Epplingen gehört das Dorf Epplingen () und der Wohnplatz Aussiedlerhöfe Wanne ().Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 294–302

Geschichte Mittelalter Die Ursprünge der Siedlung reichen vermutlich bis in die frühfränkische Zeit im 6. oder 7. Jahrhundert zurück.Taubertal.de: Epplingen. Online unter www.taubertal.de. Abgerufen am 29. Dezember 2019. Im Jahre 1245 wurde der Ort erstmals urkundlich als Eppilingen erwähnt. Der Ort war wohl ursprünglich eng mit Wölchingen verbunden, gehörte einst zur Herrschaft Boxberg und dadurch seit 1381 den Herren von Rosenberg.

Neuzeit 1561 kam der Ort unter pfälzische Oberhoheit und zum Zehnt Boxberg. Die Ortsherrschaft wurde jedoch wieder an die Herren von Rosenberg verliehen. Nachdem die Herren von Rosenberg im Mannesstamm 1632 ausstarben, gelangte der Ort wiederum an die Kurpfalz. 1803 kam der Ort an das Fürstentum Leiningen, bevor er 1806 badisch wurde. Die Amtszugehörigkeit ist identisch mit der von Boxberg. Am 1. Januar 1973 wurde Epplingen gemeinsam mit Angeltürn, Bobstadt, Lengenrieden, Schwabhausen, Uiffingen und Windischbuch in die Stadt Boxberg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Die Bevölkerung von Epplingen entwickelte sich wie folgt: Jahr Gesamt 1961 237Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) 1970 220Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) 2014 128

Religion Im Mai 2018 gehörten zur evangelischen Kirchengemeinde 86 Gemeindeglieder. Die Osternacht wird von der evangelischen Kirchengemeinde abwechselnd mit Schweigern alle zwei Jahre gefeiert.Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg: Evangelische Kirchengemeinde Epplingen. Online unter www.adelsheim-boxberg.de. Abgerufen am 29. Dezember 2019.

Politik Das Wappen von Epplingen zeigt: In Rot ein goldener Rechen, beseitet von zwei abgewendeten silbernen Sicheln mit goldenem Griff.Stadt Boxberg: Epplingen. Online unter boxberg.de. Abgerufen am 28. Dezember 2019.

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Die evangelische Kirche in Epplingen Kulturdenkmale Unbewegliche Bau- und Kunstdenkmale des Ortes sind in der vom Regierungspräsidium Stuttgart herausgegebene Liste der Bau- und Kunstdenkmale aufgeführt. Eine Auskunft ist auf Anfrage bei der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Boxberg erhältlich.

Evangelische Kirche Die evangelische Kirche in Epplingen ist ein schlichter Saalbau mit guter Barockausstattung. Seitlich befinden sich alte Gemeinde- und Kirchenratsbänke. Die Kirche wurde im Jahre 1753/54 errichtet.LEO-BW.de: Kirche (Hintere Gasse, Boxberg). Online unter www.leo-bw.de. Abgerufen am 28. Dezember 2019.Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg: . Online unter www.adelsheim-boxberg.de. Abgerufen am 29. Dezember 2019.

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Epplingen ist aus Osten und Südosten jeweils über die K 2839 zu erreichen, die im Ortsbereich als Epplinger Straße bezeichnet wird. Die Hintere Gasse führt in nordwestlicher Richtung nach dem Ortsausgang bis zur K 2838.

Löwenmarkt Mit dem Löwenmarkt befindet sich ein Sonderposten-Baumarkt im Dorf.

Persönlichkeiten

Weblinks

Epplingen auf der Website www.leo.bw.de Epplingen auf der Website der Stadt Boxberg unter boxberg.de

Einzelnachweise

Kategorie:Stadtteil von Boxberg (Baden) Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Gemeindeauflösung 1973