mini|Franz Roegels: Porträt einer verheirateten Frau, 1859. Privatsammlung Deutschland. Franz Rögels, auch Franz Roegels (* 1821 in Kempen, Kreis Kempen; † 1892 in Düsseldorf), war ein deutscher Historien- und Porträtmaler der Düsseldorfer SchuleMuseum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, ) sowie Fotograf.
Leben Rögels studierte von 1852 bis 1859 an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei. Dort waren Josef Wintergerst, Rudolf Wiegmann, Andreas und Karl Müller, Heinrich Mücke, Theodor Hildebrandt und Wilhelm von Schadow seine Lehrer., Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) Um 1853 trug er sich mit der Absicht, in den Jesuitenorden einzutreten.Hanns Peter Neuheuser (Bearbeitung): Inventar der ältesten Akten des Probsteiarchivs Kempen. In: Landschaftsverband Rheinland, Archivberatungsstelle (Hrsg.:): Inventare nichtstaatlicher Archive. Band 37, Rheinland-Verlag, Köln 1995, S. 211 Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn profilierte sich Rögels als Historienmaler mit religiösen Motiven spätnazarenischer Prägung, etwa 1856 auf einer Ausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen mit dem Gemälde Christus bei Martha und Maria,Die letzte Kunstausstellung zu Düsseldorf. In: Deutsches Kunstblatt. Jahrgang VIII, Nr. 2, Ausgabe vom 8. Januar 1857, S. 10 (Google Books) vor allem aber trat er als Bildnismaler in Erscheinung, anfangs in Düsseldorf, wo er 1859 am Marktplatz 11 wohnteRögels, Franz, Maler, Marktstr. 11. In: Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf auf das Jahr 1858. Neue Folge, erster Jahrgang, S. 68 und dem Künstlerverein Malkasten angehörte,, Webseite im Portal malkasten.org später in Barmen, wo 1870 sein Sohn Andreas geboren wurde, der ebenfalls ein Maler der Düsseldorfer Schule werden sollte. In Barmen wirkte Rögels auch als Porträtfotograf.
Als Rögels 1876 im Kasseler Kunstverein drei Bildnisse, darunter ein Ölporträt des Barmer Dichters Emil Rittershaus, ausstellte, wurde in der Zeitschrift für bildende Kunst deren „Nüchternheit“ und „photographische Naturtreue“ kritisiert. Eine solche Darstellung vertrüge sich nicht „mit dem höheren Standpunkt des Portraitmalers“, weil er die Aufgabe habe, einen Menschen „seinem tieferen Wesen nach“ zu schildern.Soll ein Portrait naturgetreu sein? In: Paul Eduard Liesegang (Hrsg.): Photographisches Archiv. Berichte über den Fortschritt der Photographie. Nr. 339, S. 179 (Google Books)
Literatur Rögels, Franz. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Dresden 1898, Band 2, S. 459.
Franz Roegels. In: Kurt Schnöring (Hrsg.): Wuppertaler Lesebuch. Stimmen aus drei Jahrhunderten. Born, Wuppertal 1988, S. 24.
Weblinks Franz Rögels, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Franz Rögels, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
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