Heinz Fischer-Roloff (auch: Heinz F. Roloff; * 27. Oktober 1923 in Hannover; † 2004Heinz Fischer-Roloff 1912 Hannover - 2004 dort In: Aktion und Farbe: Abstraktion - Informel - Malerei der 1980er Jahre, Elke und Werner Zimmer, S. 38, abgerufen am 3. April 2022.)o. V.: Fischer-Roloff, Heinz in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (GWLB) [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 6. Juni 2019.Laut der Landesbibliothek wird in anderen Quellen auch das Jahr 1928 als abweichendes Geburtsdatum genannt. war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben Der zur Zeit der Weimarer Republik in Hannover geborene Heinz Fischer-Roloff absolvierte eine Grafikerlehre und begann in der Nachkriegszeit im Jahr 1946 ein Studium an der hannoverschen Werkkunstschule. Nachdem seine frühen Arbeiten schon im Jahr 1950 im Kunstverein Hannover gezeigt wurden, wurde er im Folgejahr 1951 mit dem Förderpreis „Junge Kunst“ des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.Verzeichnis bildender Künstler in Hannover, 1. Auflage 1.–5. Tausend, hrsg. vom Kulturamt der Landeshauptstadt Hannover, Hannover: Schlütersche Verlagsanstalt und Druckerei, 1979, ISBN 978-3-87706-020-9 und ISBN 3-87706-020-X, S. 57. 1960 wurde ihm ein Stipendium in der Deutschen Akademie Villa Massimo zuerkannt.

1979 unterhielt Heinz Fischer-Roloff Wohnung und Atelier unter der Adresse Gothaer Straße 19 im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide.Helmut Zimmermann: Spielhagenstraße, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 95.

Werke In seinen Ölbildern und Collagen variierte Fischer-Roloff in vielfältiger Weise das Rechteck als Grundelement seiner Arbeiten, die er später streng in der Form und in eine kühle Farbigkeit reduzierte. Er schuf ganze Reihen von Collagen aus fein abgestuften Papierstreifen, die an die Oberflächen uralter Mauern erinnern mit verwitterten, abgebröckelten und geflickten Putzschichten und „in ihrer fein nuancierten Farbigkeit, ihrem flachen Relief von eigentümlichen Reiz sind.“

Einige Arbeiten des Künstlers finden sich im öffentlichen Besitz, wie etwa im Niedersächsischen Kultusministerium.

Weitere Ausstellungen (Auswahl) 1959 und 1962: Junge Stadt sieht Kunst, Wolfsburg 1960: Mostra Universitaria Internationale, Rom 1962: Contemporary Art from Lower Saxony, Bristol 1964: Galerie Pasdach, Braunschweig 1967: Collage 67, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München Zudem beteiligte sich Fischer-Roloff an verschiedenen Ausstellung des Kunstvereins Hannover sowie des Deutschen Künstlerbundes.

Literatur Elke Zimmer (Red.), Brigitte Lohkamp (Text): Heinz Fischer-Roloff, Papiercollagen. Ausstellung 8. Dezember 1992 bis 5. Januar 1993, Museumsgalerie am Hauptmarkt, Gotha, Katalog hrsg. in Zusammenarbeit mit der Galerie Zimmer, Düsseldorf, Gotha: Museumsgalerie am Hauptmarkt, 1993

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Grafiker (Hannover) Kategorie:Maler (Hannover) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Vahrenheide Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Mann