Susanne Steinmaßl (* 1985 in Freilassing) ist eine deutsche Regisseurin und Videokünstlerin.
Leben Steinmaßl besuchte das Gymnasium Laufen. Sie studiert Dokumentarfilm-Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München und Medienkunst bei Julian Rosefeldt. Zuvor studierte sie Literaturwissenschaften, Philosophie und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Arbeiten laufen national und international auf Festivals, in Ausstellungen und Galerien (u. a. Kurzfilmtage Oberhausen, MIEFF Moskau, Kunstverein München, KINO DER KUNST, Digital Choc Tokyo, DOK Leipzig). Ihr Film AN TON KAUN feierte 2015 Weltpremiere auf den 61. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und gewann dort den 3sat-Förderpreis. Ihre Musikvideos, u. a. für Aloa Input, wurden in dem Band »After YouTube – Gespräche, Portraits, Texte zum Musikvideo nach dem Internet« besprochen (Hg. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen).
Für ihre Arbeit „The Future is not Unwritten“ – ein unendlicher Smart Film über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus – erhielt sie 2017 das Medienkunst-Stipendium der KIRCH-Stiftung und der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seitdem stellt sie die Arbeit international aus: u. a. in Tokio auf Einladung des Goethe Instituts Tokio, 2019 auf der DLD Conference in München und auf Einladung von Lufthansa in Austin (TX) auf dem SXSW-Festival.
Steinmaßl entwarf im Rahmen des Medienkunst-Stipendiums der KIRCH Stiftung und der Hochschule für Fernsehen und Film München einen unendlichen Smart Film namens The Future Is Not Unwritten, der zusammen mit einer Künstlichen Intelligenz erzählt wird und vom Ende des Mensch-Seins erzählt."The Future Is Not Unwritten" Der Film wurde unter anderem auf dem Dok Leipzig, dem SXSW-Festival in Austin, Texas und der Digital-Life-Design-Konferenz in München ausgestellt.
Seit 2018 arbeitet sie auch als Videokünstlerin für Oper und Theater, unter anderem für das 10-Stunden-Antiken-Stück Dionysos Stadt an den Münchner Kammerspielen mit Christopher Rüping. Dionysos Stadt wurde 2019 zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Seit 2021 wird sie von der Theater- und Medien-Agentur Schaefersphilippen vertreten.
Seit 2025 Professorin an der Mozarteum Universität in Salzburg.
Filmographie (Auswahl) 2014: Das Klaus Lemke Prinzip, ein Magazinbeitrag von Felix Herrmann und Susanne Steinmaßl 2014: Clouds So Far, Musikvideo für Aloa Input, Morr Music 2015: An Ton Kaun, experimenteller Kurzfilm von Susanne Steinmaßl, ARD, abgerufen am 25. März 2019., 3sat-Förderpreis 2015, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2015: Dis Connect Utopia, Jessica Dettinger Fashionfilm in Co-Regie mit Jovana Reisinger 2016: Perry, Musikvideo für Aloa Input, Special Mention MuVi Award 2016, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2016: The Show Show, experimenteller Kurzfilm von Susanne Steinmaßl und Julia Fuhr Mann, HFF München, abgerufen am 25. Juli 2018. 2017: The Future Is Not Unwritten, unendlicher Smart Film über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus von Susanne Steinmaßl, TFINU auf dem DOK Leipzig, abgerufen am 2. April 2019. 2017: Intimität, Musikvideo für die Indie-Rock-Band Candelilla 2017: Reality, Musikvideo für Tiger Tiger 2019: Dreamt Of The Death Of A Friend für Angela Aux (Trikont Musikverlag) 2020: Forbidden Beauty, Festival Trailer für KINO DER KUNST 2021: Introduction to the Future Self, 90-minütiges Video für die transmediale Erzählung von Angela Aux, in Kooperation mit Moby Digg
Arbeiten an Oper und Theater
2024: Der Zähmung Widerspenstigkeit, Deutsches Theater Berlin, von Katja Brunner nach Motiven von William Shakespeare, Regie Pınar Karabulut 2021: Introduction to the Future Self von Angela Aux II an den Münchner Kammerspielen, Video von Susanne Steinmaßl in Kooperation mit Moby Digg 2021: Glaube, Liebe, Hoffnung an der Staatsoper Stuttgart, Idee/Konzept/Realisation: Ingo Gerlach, André de Ridder, Susanne Steinmaßl, Marco Štorman, Demian Wohler 2021: Der Sprung vom Elfenbeinturm an den Münchner Kammerspielen, nach Texten von Gisela Elsner, in einer Fassung von Pınar Karabulut und Mehdi Moradpour, Regie: Pınar Karabulut, Video: Susanne Steinmaßl 2018: Panikherz von Benjamin von Stuckrad-Barre, in einer Bearbeitung von Christopher Rüping am Thalia Theater Hamburg. 2018: Dionysos Stadt von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen.
Weblinks The Future Is Not Unwritten
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Videokünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Frau