Regine Vergeen (* 1943 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben und Wirken Ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Schauspielschule Bochum schloss Regine Vergeen im Jahr 1965 ab. Ihre Theaterstationen waren in der Folge das Schauspielhaus Bochum (1965–1966), das Theater Freiburg (1966–1968), das Grillo-Theater Essen (1967–1970), das Theater Oberhausen (1970–1972) und das Staatstheater Stuttgart (1972–1977). Seit 1977 gastiert sie unter anderem am Schauspiel Frankfurt, Burgtheater Wien, Theater Bonn, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Fritz Rémond Theater Frankfurt und an den Staatstheatern Braunschweig, Karlsruhe, Wiesbaden und Darmstadt. Seit 1975 ist Regine Vergeen auch in deutschen Fernsehfilmen und Fernsehserien häufig zu sehen. Alleine im Tatort hatte sie sieben Auftritte.

Die Stimme von Regine Vergeen kann man seit 1974 in über 170 Hörspielproduktionen verschiedener deutscher Rundfunkanstalten vernehmen.

Regine Vergeen lebt in Frankfurt am Main. Sie war mit dem Schauspieler Manfred Zapatka verheiratet. Aus dieser Beziehung entstammen die Schauspielerin Katharina Zapatka und ein weiteres Kind.

Filmografie (Auswahl) 1975: Nach der Scheidung (Fernsehfilm) 1978: Tatort: Rot – rot – tot (Fernsehreihe) 1978: Amor (Fernsehfilm) 1979: Das tausendunderste Jahr (Fernsehfilm) 1979: Kläger und Beklagte (Fernsehserie, 3 Folgen) 1982: Schlaflose Tage (Fernsehfilm) 1984: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie, Episode „Kohl und Pinkel“) 1986: Tatort: Einer sah den Mörder (Fernsehreihe) 1986: Mademoiselle Fifi (Fernsehfilm) 1987: Tatort: Spiel mit dem Feuer (Fernsehreihe) 1987: Tatort: Eine Million Mäuse (Fernsehreihe) 1987: Die Freitreppe (Fernsehfilm) 1988: Der Fahnder (Fernsehserie, 1 Folge) 1989: Letzten Sommer in Kreuzberg (Fernsehfilm) 1989: Schwarzenberg (Fernseh-Zweiteiler) 1990: Pfarrerin Lenau (Fernsehserie, 1 Folge) 1993–2003: Der Landarzt (Fernsehserie, 9 Folgen) 1993: Tatort: Himmel und Erde (Fernsehreihe) 1994: Tatort: Der Rastplatzmörder (Fernsehreihe) 1994: Die Gerichtsreporterin (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Die Fallers – Eine Schwarzwaldfamilie (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Westerdeich (Fernsehserie, 37 Folgen) 1996: Tresko – Amigo Affäre (Fernsehfilm) 1996: Rosamunde Pilcher: Eine besondere Liebe (Fernsehfilm) 1997: OP ruft Dr. Bruckner (Fernsehserie, 1 Folge) 1998: Stadtklinik (Fernsehserie, 1 Folge) 1999, 2021: Ein Fall für zwei (Fernsehserie, 2 Folgen) 1999: Zugriff (Fernsehserie, 1 Folge) 1999: Florian – Liebe aus ganzem Herzen (Fernsehfilm) 2000: Oi!Warning 2001: Tatort: Oskar (Fernsehreihe) 2002: Storno 2002: Der kleine Mönch (Fernsehserie, 1 Folge) 2003: SOKO Leipzig (Fernsehserie, 1 Folge) 2005: Was für ein schöner Tag (Fernsehfilm) 2007: Ein Teufel für Familie Engel (Fernsehfilm) 2007: Sehnsucht nach Rimini (Fernsehfilm) 2008–2010: Rennschwein Rudi Rüssel (Fernsehserie, 39 Folgen) 2012: Die Vampirschwestern 2015–2016: Matterns Revier (Fernsehserie, 8 Folgen) 2018: Rentnercops (Fernsehserie, 1 Folge) 2019: Mit der Tür ins Haus (Fernsehfilm) 2020: Modell Olimpia 2025: Der Staatsanwalt: Der Tod hat Vorfahrt 2025: WaPo Duisburg: Tödliche Neugier

Hörspiele (Auswahl) 1974: Karl Otto Mühl: Rheinpromenade – Regie: Otto Düben 1974: Ulrich Raschke: Tanz auf fremden Hochzeiten – Regie: Claus Villinger 1981: Ingrid Malzer: Ralfi, Ralfi – Regie: Peter Liermann 1982: Elfie Donnelly Der rote Strumpf – Regie: Günther Sauer 1987: Horst Bieber: Alter schützt vor Scharfsinn nicht – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz 1988: Karl-Heinz Bölling: Die Entlassung – Regie: Hans Gerd Krogmann 1989: Hans Werner Knobloch: Sternschnuppenzeit (2 Teile) – Regie: Daniela von Goddenthow 1990: Karl-Heinz Bölling: Heinzchens erster Tag – Regie: Hans Gerd Krogmann 1990: Simon Moss: Love me tender – Regie: Dieter Carls 1991: Elke Marsh: Tutu und die Göttin des Vulkans – Regie: Ursula Weck 1993: Günter Bien: De Mortuis Nil Nisi Bene – Regie: Burkhard Schmidt 1994: Christian Bieniek: Zimmer frei – Regie: Burkhard Schmidt 1996: Michael Molsner: Die Ankunft – Regie: Ulrich Lampen 1997: Andy Smith: Stille Post – Regie: Ulrich Lampen 2000: Sebastian Goy: Teresas Tagebuch – Regie: Annette Berger 2001: Tom Peuckert: Süßes Gift – Regie: Thomas Leutzbach 2009: Wolfgang Koeppen: Der Tod in Rom (2 Teile) – Regie: Leonhard Koppelmann 2013: Benno Hurt: Eine Reise ans Meer – Regie: Christoph Pragua 2018: Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit (6 Teile) – Regie: Thomas Werner

Computerspiele 2002: Gothic II

Weblinks

Agenturprofil bei der Agentur Windhuis, abgerufen am 14. Dezember 2020

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