Max Giese (* 7. September 1923 in Köthen, Deutsches Reich; † 16. Juni 1983) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Fernsehen.

Leben und Wirken Der Sohn eines gleichnamigen Flugzeugingenieurs erhielt zwischen 1946 und 1950 eine private Ausbildung bei Otto Rembe in Schauspiel, Gesang und Tanz. Seinen Einstand am Theater gab er anschließend in seiner Heimatstadt Köthen. Es folgten Bühnenstationen in Gelsenkirchen, Lippstadt, Göttingen und Berlin. Seit 1959 trat Max Giese auch vor Film- und Fernsehkameras. Hier spielte er die gesamte Palette von Nebenrollen: Väter und Lehrer, Offiziere und Ärzte. Darüber hinaus wirkte Giese, Vater von vier Söhnen, beim Hörfunk und machte Synchron.

Filmografie 1959: Drillinge an Bord 1959: Natürlich die Autofahrer 1960: Himmel, Amor und Zwirn 1960: Der letzte Fußgänger 1960: Fabrik der Offiziere 1963: Es war mir ein Vergnügen 1968: Das Berliner Zimmer 1969: Josefine, das liebestolle Kätzchen 1970: Miss Molly Mill (TV-Serie, eine Folge) 1971: Ehemänner-Report 1971: Kinderklinik 1972: Hauptsache Ferien 1973: Bademeister-Report 1973: Jagd auf Jungfrauen 1973: Lokaltermin – Auf die Minute 1973: Einer von uns beiden 1974: Ob Dirndl oder Lederhose – gejodelt wird ganz wild drauflos 1975: Jeder stirbt für sich allein 1976: Und sie genießen die Liebe 1978: Nonstop Nonsens (ein Sketch) 1980: Der Mann, der Venedig hieß 1982: Manni, der Libero (eine Folge) 1983: Kommissariat 9 (eine Folge)

Literatur Who‘s Who in the Arts, zwei Bände. 2., überarbeitete Auflage, Wörthsee 1978. Erster Band S. 283

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