Franz Lichtenauer (* 25. November 1886 in Augsburg; † 4. Januar 1955 in Berlin-Wilmersdorf) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Film.
Leben und Wirken Lichtenauer begann seine berufliche Laufbahn in den 1910er Jahren am Theater seiner Heimatstadt Augsburg. Es folgten Verpflichtungen nach München (Lustspielhaus) und nach Berlin, wo er ab 1933 an mehreren kleinen Bühnen wie der Berliner Lichtburg, dem regimenahen Theater des Volkes, während des Zweiten Weltkrieges im Rahmen einer Gastspieldirektion und nach 1945 am Märchentheater der Stadt Berlin (im Theater am Schiffbauerdamm) und im Veranstaltungsring für Westberlin zu sehen gewesen war.
Erst spät (1935) trat der Augsburger erstmals vor eine Filmkamera. Lichtenauers Rollen in diesem Bereich waren nahezu durchweg klein, er spielte Chargen aller Arten: einen Bauern in “Die Pfingstorgel”, einen Polizeichef in “Verliebtes Abenteuer”, einen Briefträger in “Spähtrupp Hallgarten”, einen Wirtshausgast in Via Mala, einen Herbergswirt in Die blauen Schwerter sowie einen Wiener Arbeiter in Semmelweis – Retter der Mütter.
Filmografie 1935: Viktoria 1935: Der Klosterjäger 1936: Standschütze Bruggler 1937: Revolutionshochzeit 1938: Verliebtes Abenteuer 1938: Die Pfingstorgel 1939: Drei Väter um Anna 1940: Liebesschule 1940: Spähtrupp Hallgarten 1940: Hochzeitsnacht 1941: Wetterleuchten um Barbara 1945: Via Mala 1949: Die blauen Schwerter 1950: Semmelweis – Retter der Mütter 1951: Der Untertan 1954: Herr über Leben und Tod
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 990.
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