Joseph Daxenberger (* 5. April 1801 in Unterwössen; † 17. Mai 1870 in Traunstein) war ein bayerischer Kommunalbeamter und Politiker.
Werdegang Daxenberger wurde als Sohn des Wössener Waffenschmieds Stephan Daxenberger und seiner Ehefrau Viktoria geb. Greiml geboren.
Daxenberger absolvierte 1822 das Wilhelmsgymnasium München.Die Absolventen des Wilhelmsgymnasiums München (1562–1940). Abgerufen am 14. Dezember 2017. Er heiratete 1831 Hilaria von Roggenhofer (1807–1877) aus München, eine Tochter des ehemaligen dortigen Kupferhammer-Betreibers Jakob von Roggenhofer.Heiratsmatrikel der katholischen Pfarrei Traunstein für 1831, S. 44. Seit den 1820er Jahren wirkte Daxenberger als rechtskundiger Stadtschreiber in Traunstein.Bayerische Zeitung 23. März 1865, No. 82, S. 636.
Neben seiner administrativen Tätigkeit war Daxenberger auch politisch tätig. Er gehörte von 1849 bis 1851 der bayerischen Kammer der Abgeordneten an, wo er den Wahlbezirk Traunstein vertrat. Am 26. April 1851 brach in einem Daxenberger gehörenden Stadel ein Feuer aus, das schließlich zum Stadtbrand Traunsteins führte.Aschaffenburger Zeitung 1. Mai 1851, No. 120. Daxenberger beantragte daraufhin Anfang Mai eine mehrwöchige Beurlaubung als AbgeordneterAschaffenburger Zeitung, 3. Mai 1851, No. 122. und erklärte schließlich zum 16. Oktober 1851 aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen, namentlich Schwerhörigkeit, seinen Austritt aus der Kammer.Parlamentsdatenbank beim Haus der Bayerischen Geschichte Abgerufen am 14. Dezember 2017. Für ihn rückte der Burghauser Landrichter Georg Wiesend nach.
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Einzelnachweise
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