Fee Liechti (* 1947 in Zürich) ist eine Schweizer Filmeditorin.
Leben Fee Liechti arbeitet seit 1976 freiberuflich als Filmeditorin. Seit Beginn ihrer Tätigkeit im Film hat sie über 60 lange und kurze Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme geschnitten.
Im Jahr 1983 erhielt sie den Filmpreis der Stadt Zürich. (PDF-Datei; 235 kB) Seit 1992 ist sie neben ihrer filmischen Tätigkeit außerdem Dozentin für das Fach Montage im Studienbereich Film/Video an der Höheren Schule für Gestaltung (HFG) in Zürich. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren Bettina Oberli, Christoph Schaub, Hans-Ulrich Schlumpf, Yusuf Yesilöz, Pepe Danquart und Thomas Koerfer zusammen.
Seit 2011 hat sie hauptsächlich kurze Animationsfilme geschnitten, unter anderem Filme von Maja Gehrig, Isabelle Favez, Lena von Döhren und Anete Melece.
2022 wurde ihr im Rahmen des Edimotion Filmfestivals der Ehrenpreis Schnitt verliehen; sie ist die erste Editorin aus der Schweiz, die diesen Preis erhält.
Filmografie (Auswahl) Spiel- und Dokumentarfilme 1978: Trilogie 1848 – Der Galgensteiger 1979: Das gefrorene Herz 1980: Völlerei oder Inselfest (auch als Todsünde 4 bekannt) 1981: Das Boot ist voll 1983: TransAtlantique 1983: Akropolis Now 1986: Der schwarze Tanner 1987: Dünki Schott 1988: Macao oder die Rückseite des Meeres 1989: Dreissig Jahre 1991: Daedalus 1992: Am Ende der Nacht 1993: Der Kongress der Pinguine 1994: Von Zeit zu Zeit 1995: Il girasole: una casa vicino a Verona 1995: Rendez-vous im Zoo 1997: Propellerblume 1999: Die Reisen des Santiago Calatrava 2001: Stille Liebe 2002: Ibiza 2003: Die andere Hälfte 2005: Wanakam 2005: Ultima Thule – Eine Reise an den Rand der Welt 2010: Spoerli – Ich bin Tanzmacher 2011: Der Italiener
Animationsfilme 2006: Tarte aux pommes 2009: Amourette 2009: Valise 2011: Wenn der Wind dreht 2012: Au coeur de l'hiver 2012: Der kleine Vogel und das Blatt 2013: Collectors 2013: The Kiosk 2014: Der kleine Vogel und das Eichhörnchen 2015: Flirt 2015: Königin Po 2015: Messages dans l'air 2016: Analysis Paralysis 2016: Die Brücke über den Fluss 2017: Der kleine Vogel und die Raupe 2017: Pepita & Max – Ein Alpsegen für Monsieur Raf 2019: Zibilla 2020: Der kleine Vogel und die Bienen 2020: Signs 2022: Giuseppe 2022: Lost Brain 2026: Nachtschwärmer (Bats & Bugs, Kurzfilm)
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Einzelnachweise
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