Der , kurz , des GNU-Projekts ist ein freier Klon des Norton Commander; wie dieser unter DOS im Textmodus stellt auch der eine zweispaltige Ansicht auf einem Terminal oder einer Terminalemulation bereit und zählt zu den bekannteren Konsolen-Programmen unter Linux.
Über ein virtuelles Dateisystem ist auch ein transparenter Zugriff auf Archive und Netzwerkserver möglich, wie z. B. FTP oder Samba.
Geschichte Der Midnight Commander wurde 1994 von Miguel de Icaza entwickelt und war dessen erster Beitrag zum GNU-Projekt. Über seine Intention, den zu schreiben, sagt Icaza selbst:
In früheren Versionen von 1999 bis 2001 hatte er als (für „GNU “) zusätzlich eine grafische Benutzeroberfläche und war der erste Dateimanager des GNOME-Projekts, galt aber als sehr fehlerhaft. Nach der Integration von Nautilus als Standard-Dateimanager in Gnome wurden die grafischen Funktionen wieder aus entfernt. Die fehlende grafische Benutzeroberfläche ist aber auch ein Vorteil, da sich der so auch über eine Telnet- oder SSH-Verbindung (die in einer Konsole läuft) auf einem Zielsystem nutzen lässt.
Zwischenzeitlich wurden zwei Windows-Portierungen des umgesetzt, davon wird jedoch nur noch weiterentwickelt.auf dem Original-Port basierende erweiterte Version
Die Entwicklung des stand mehrere Jahre still, bevor ihn Anfang 2009 eine Gruppe von Programmierern wiederbelebte und Version 4.6.2 veröffentlichte.Julius Stiebert (Golem-News): Der Midnight Commander lebt wieder 2. Februar 2009 Trotz der relativ langen Zwischenzeit, in der das Projekt nicht weiterentwickelt wurde, hat es auch heute noch eine sehr weite Verbreitung.
Weblinks
Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Freier Dateimanager Kategorie:FTP-Client Kategorie:Freie Dateitransfer-Software