Johnny Keating (* 10. September 1927 in Edinburgh, Schottland; † 28. Mai 2015Nachruf. (englisch).) war ein britischer Jazzposaunist, Orchesterleiter und Komponist.
Leben Einem breiteren Publikum wurde Keating zu Beginn der 1960er Jahre mit der Titelmelodie zur BBC-Kriminalserie Z Cars bekannt. Sie basiert auf dem alten Volkslied Johnny Todd. Mit dieser Komposition erreichte er im März 1962 die Top Ten der britischen Singlecharts. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren komponierte er auch die Musik zu einigen Filmen, unter anderem für Regisseur Richard Quine Das Hotel mit Rod Taylor und Karl Malden, sowie für die beiden Stanley Baker Filme Millionen-Raub und Wer zuletzt lebt, lebt am besten. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1950 und 1999 an 54 Aufnahmesessions beteiligt, als Posaunist und Arrangeur bei Vic Lewis, Ted Heath, Ronnie Scott, Cleo Laine, Tony Bennett und Carmen McRae.Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 6. Juni 2015)
Diskografie
1957: Swinging Scots (Johnny Keating and His All Stars, Dot) 1964: Swing Revisited (Jasmine) Here’s Where It Is: The Johnny Keating Sound! (Warner Bros) 1965: Keating...Straight Ahead (London)
Filmografie 1966: Das Hotel (Hotel) 1967: Millionen-Raub (Robbery) 1972: Wer zuletzt lebt, lebt am besten (Innocent Bystanders)
Literatur Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley: Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute. 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Musiker (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Filmkomponist Kategorie:Person (Edinburgh) Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2015 Kategorie:Mann