Ziegelhütte ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Heilsbronn im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).

Geografie Die Einöde befand sich auf einer Höhe von an einem Verkehrsweg, der nach Heilsbronn bzw. an Schönbühl vorbei nach Aich führte. Heute befindet sich an der Stelle der Einöde ein Wohngebäude (Neuendettelsauer Straße 38).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Ziegelhütte zu Heilsbronn. Die Ziegelei hatte das brandenburg-ansbachische Klosterverwalteramt Heilsbronn als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Ziegelhütte die Hausnummer 60 des Ortes Heilsbronn.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 866. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 993.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Ziegelhütte dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Heilsbronn und der 1810 gegründeten Munizipalgemeinde Heilsbronn zugeordnet.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963. Nach 1882 wurde Ziegelhütte nicht mehr als Gemeindeteil geführt..Dort hat Heilsbronn noch fünf Gemeindeteile.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 Einwohner 7 5 11 10 8 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1836 als Wohngebäude und 1840 als Häuser. 2 2 1 Quelle

Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren bis 1833 nach St. Michael (Weißenbronn) gepfarrt, seitdem nach St. Marien und St. Jakobus (Heilsbronn).

Literatur

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Heilsbronn) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach