Schönbühl ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Heilsbronn im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).
Geografie Die Einöde befand sich auf einer Höhe von an einem Verkehrsweg, der an der Ziegelhütte vorbei nach Heilsbronn bzw. nach Aich führte. Im Süden grenzte der Klosterwald an. Heute befindet sich an der Stelle der Einöde das Altenheim St. Stilla (Donauschwabenstraße 7).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Schönbühl zu Heilsbronn. Das Fallhaus hatte das brandenburg-ansbachische Klosterverwalteramt Heilsbronn als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt Schönbühl die Hausnummer 59 des Ortes Heilsbronn.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 866. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 993.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Schönbühl dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Heilsbronn und der 1810 gegründeten Munizipalgemeinde Heilsbronn zugeordnet.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963. Nach 1888 wurde Schönbühl in den amtlichen Ortsverzeichnissen nicht mehr aufgelistet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 10 9 7 6 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 werden diese als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude bezeichnet. 3 1 1Quelle Bezieht sich auf ein anderes Schönbühl, das zu dem Steuerdistrikt Gerbersdorf gehört. Der Eintrag des Heilsbronnischen Schönbühl fehlt. M. Jehle, Bd. 2, S. 993 ordnet es trotzdem der Munizipalgemeinde Heilsbronn zu.
Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren bis 1833 nach St. Michael (Weißenbronn) gepfarrt, seitdem nach St. Marien und St. Jakobus (Heilsbronn).
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Heilsbronn) Kategorie:Wüstung im Landkreis Ansbach