Robert J. Litt (geb. vor 1965) ist ein US-amerikanischer Tontechniker.

Leben Litt begann seine Karriere Mitte der 1960er Jahre beim Fernsehen, wo er zunächst schwerpunktmäßig an Dokumentarfilmen und Fernsehspecials beschäftigt war. 1977 erhielt er für sein Mitwirken an der Miniserie Roots eine Nominierung für den Primetime Emmy. Im selben Jahr vollzog er den Wechsel zum Film und arbeitete nur noch ganz vereinzelt an Fernsehproduktionen; eines seiner ersten Filmprojekte war Krieg der Sterne. Bis zu seinem Rückzug aus dem Filmgeschäft Jahr 2000 war er an insgesamt 135 Spielfilmen beteiligt. 1989 war er für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses erstmals für den Oscar in der Kategorie Bester Ton nominiert. Für diesen Film gewann er im darauf folgenden Jahr den BAFTA Film Award in der Kategorie Bester Ton. 1995 war er für Die Verurteilten erneut für den Oscar nominiert, eine dritte und letzte Nominierung erfolgte 2000 für The Green Mile.

Filmografie (Auswahl) 1977: Krieg der Sterne (Star Wars) 1978: Convoy 1980: Der letzte Countdown (The Final Countdown) 1983: Gorky Park 1983: Staying Alive 1986: Ferris macht blau (Ferris Bueller’s Day Off) 1988: Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses (Mississippi Burning) 1989: Magnolien aus Stahl (Steel Magnolias) 1992: Bodyguard (The Bodyguard) 1994: Die Verurteilten (The Shawshank Redemption) 1995: Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects) 1995: Sieben (Se7en) 1997: Noch einmal mit Gefühl (That Old Feeling) 1998: Star Trek: Der Aufstand (Star Trek: Insurrection) 1999: The Green Mile

Auszeichnungen (Auswahl) 1989: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses 1990: BAFTA Film Award in der Kategorie Bester Ton für Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses 1995: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Die Verurteilten 2000: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Ton für The Green Mile

Weblinks

Kategorie:Tontechniker Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann