Die 2. Eishockey-Europameisterschaft erbrachte eine Premiere. Zum ersten Mal wurden die Spiele auf Kunsteis ausgetragen. Austragungsort war vom 15. bis 17. Februar 1911 der Eispalast in Berlin in Deutschland.

Es nahmen wieder 4 Mannschaften teil. Neben den bereits 1910 teilnehmenden Mannschaften aus Belgien, der Schweiz und Deutschland spielte zum ersten Mal eine Vertretung Böhmens mit; dafür fehlte Titelverteidiger Großbritannien.

Der EM-Neuling dominierte das Turnier und wurde überlegen Europameister. Der Grundstein für die große tschechische Eishockey-Tradition war damit gelegt.

Spiele mini|Die böhmische Eishockeynationalmannschaft gewann das Turnier

Abschlusstabelle RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte. 1. Böhmen 3 3 0 0 20:1 +19 6: 0 2. Deutsches Reich 3 2 0 1 17:4 +13 4: 2 3. Belgien 3 1 0 2 5:13 −8 2: 4 4. Schweiz 3 0 0 3 4:28 −24 0: 6

Meistermannschaften EuropameisterBöhmen Jan Hamáček – Jan Fleischmann, Jan Palouš – Otakar Vindyš – Jaroslav Jirkovský, Jaroslav Jarkovský, Josef Rublič, Josef Šroubek, Miloslav FleischmannBetreuer: Josef Laufer, Emil Procházka SilberDeutsches Reich Willi Bliesener – Erich Warmuth, Kurt Träger – Carl Kolliner – Günter Kutscher, Max Bremer, Werner Glimm, Bruno Grauel, Charles Hartley, Harry Jakeman, Franz Lange BronzeBelgien Roger Van der Straeten – Maurice Deprez, Etiénne Coupez, Paul Loicq, Fernand De Blommaert, Jean-Paul Verbeyst, Fernand De Smeth, Henri Van den Bulcke, Clement Van Den Straeten-Ponthoz, Sch. Cassel

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