mini|Evang. Pfarrkirche in Timelkam Die Evangelische Pfarrkirche Timelkam steht im Ort Timelkam in der Marktgemeinde Timelkam im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich. Die Pfarrkirche gehört zur Evangelischen Superintendentur A. B. Oberösterreich. Die Kirche steht unter .

Geschichte Die Kirche hl. Johannes Nepomuk wurde 1733 als katholische Privatkirche errichtet. 1735 wurde sie als Filialkirche von Oberthalheim durch Fürstbischof Josef Graf von Lamberg dem hl. Johannes Nepomuk geweiht. Im Jahr 1950 gelangte die katholische Pfarre Oberthalheim in den Besitz der Kirche. 1951 wurden die Pfarrrechte ebenfalls nach Timelkam übertragen und die Kirche zur katholischen Pfarrkirche erhoben. Durch den Neubau der Katholischen Pfarrkirche Timelkam konnte die evangelische Pfarrgemeinde die Johannes-Kirche anmieten und ab 1969 Gottesdienste halten.

Seit August 1980 ist die evangelische Pfarrgemeinde A.B. Timelkam Besitzer der Kirche. Das Kirchengebäude ist weiterhin als Johannes-Kirche bekannt. Das Altarbild vom Maler Altomonte verblieb weiterhin im Besitz der katholischen Pfarre. Im Jahr 2009 hat die evangelische Pfarre die Kirche umfassend renoviert.

Architektur Die Saalkirche mit einem halb eingestellten Turm hat einen eingezogenen halbkreisförmigen Chor. Das Portal ist einfach gehalten und aus Sandstein. Die Fenster des Kirchenschiffs sind einfache Bogenfenster.

Ausstattung Der Hochaltar aus dem Jahre 1733 wurde 1956 restauriert. Er zeigt ein Altarbild von Martin Altomonte und trägt Statuen. Das schmiedeeiserne Perspektivgitter ist aus dem 19. Jahrhundert.

Orgel Die Orgel mit sechs Registern aus dem Jahr 1932 befindet sich auf der Empore über dem Eingang und stammt von den Gebr. Mauracher.Orgelbau Hitsch: Referenzen 2008 Spiel- und Registertraktur sind pneumatisch ausgeführt. Sie wurde 1980 durch Georg Windtner überholt und umgebaut. 2008 erfolgte eine Nachintonation durch Roland Hitsch. Das Werk ist in einem alten, barocken Prospekt und Gehäuse aus der Zeit um ca. 1750 eingebaut. mini|Barocker Orgelprospekt aus der Zeit um 1750 mini|Das Register mit der Aufschrift Quint wurde durch eine Flöte 4' ersetzt, die Bezeichnung wurde jedoch nicht adaptiert. I Hauptwerk C–g3Gedeckt8′Salizional8′Octavflöte4′Flöte4′Mixtur′Pedal C–f1Subbass16′

Pedalkoppel Spielhilfen: Feste Kombinationen (piano, forte)

Literatur Timelkam, Pfarrkirche hl. Joh. v. Nepomuk. S. 344. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Oberösterreich. Von Erwin Hainisch, Neubearbeitet von Kurt Woisetschläger, Vorworte zur 3. Auflage (1958) und 4. Auflage (1960) von Walter Frodl, Sechste Auflage, Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1977.

Einzelnachweise

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