mini|St. Patrick’s Cathedral, New York { "type": "Feature", "geometry": { "type": "Point", "coordinates": [-73.976389, 40.758611] }, "properties": { "title": "St. Patrick’s Cathedral", "marker-color": "228b22", "marker-size": "medium", "marker-symbol": "religious-christian"

mini|St. Patrick’s Cathedral, New York Die St. Patrick’s Cathedral ist die größte im neugotischen Stil erbaute Kathedrale in den Vereinigten Staaten. Sie befindet sich in New York City an der Fifth Avenue in Manhattan, zwischen der East 50th und der East 51st Street, direkt gegenüber dem Rockefeller Center. Sie ist die Kathedrale des katholischen Erzbistums New York. Der Pfarrbezirk St. Patrick’s wird begrenzt durch die 59th Street, die 3rd Avenue, die 44th Street und die 7th Avenue und umfasst 302 Häuserblöcke.

Geschichte Das Grundstück der heutigen Kathedrale wurde am 6. März 1810 für 11.000 US-Dollar gekauft, um dort eine Schule für katholische junge Männer errichten zu können, die von Jesuiten geleitet wurde. Diese Schule scheiterte, und 1813 wurde das Grundstück an Dom Augustin de Lestrange weiterverkauft, den Abt eines Trappisten-Konvents. Die Mönche kamen aus der französischen Abtei von La Trappe und waren nach Amerika geflohen, weil sie in Frankreich verfolgt wurden. Im Kloster betreuten sie auch etwa 33 Waisenkinder. Nach dem Sturz Napoleons im Jahre 1814 kehrten die Trappisten nach Frankreich zurück und gaben ihren Immobilienbesitz auf. Das Waisenhaus wurde von der Diözese von New York bis in das späte 19. Jahrhundert fortgeführt.

Papst Pius IX. erhob das 1808 gegründete Bistum New York 1850 zur Erzdiözese. Erzbischof John Joseph Hughes gab anschließend seine Absicht bekannt, eine neue Kathedrale zu errichten, welche die St. Patrick’s Old Cathedral ersetzen sollte, die sich an der Kreuzung der Prince and Mott Streets und der Mulberry Street befand. Die alte Kathedrale wurde im Jahr 1866 durch ein Feuer zerstört und 1868 wiederaufgebaut und konsekriert. Sie ist die älteste katholische Kirche in New York und dient als Pfarrkirche. Lorenzo da Ponte wurde hier beigesetzt. mini|Rosette an der Westfassade Der Grundstein der neuen Kathedrale wurde am 15. August 1858 gelegt, südlich des Waisenhauses der Diözese und ungefähr nördlich des zu dieser Zeit dicht bevölkerten Gebietes von New York. Die Kathedrale wurde von James Renwick, Jr. im neugotischen Stil entworfen.

Die Arbeiten begannen 1858, wurden aber während des Amerikanischen Bürgerkrieges unterbrochen und 1865 wiederaufgenommen. Die Kathedrale wurde 1878 vollendet und am 25. Mai 1879 von Erzbischof John Kardinal McCloskey geweiht. Ihre gewaltigen Ausmaße dominierten den damaligen Rand des Stadtzentrums. Das Haus des Erzbischofs und das Pfarramt wurden von 1882 bis 1884 angebaut, die angrenzende Schule, die es nicht mehr gibt, öffnete 1882. Die Türme an der Westfront wurden von 1885 bis 1888 hinzugefügt. 1901 begann man mit einigen Erweiterungen, darunter einer Kapelle Unserer Lieben Frau, die von Charles T. Mathews entworfen wurde. Die Kathedrale wurde zwischen 1927 und 1931 renoviert; während dieser Zeit wurde die große Orgel eingebaut und der Altarraum vergrößert.

Im Dezember 1976 erhielt die St. Patrick’s Cathedral den Status eines National Historic Landmarks und wurde in das National Register of Historic Places eingetragen.Listing of National Historic Landmarks by State: New York. National Park Service, abgerufen am 31. Januar 2020.St. Patrick's Cathedral im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 31. Januar 2020.

Besonderheiten der Architektur mini|Innenansicht Die Kathedrale wurde aus weißem Marmor gebaut, der in New York und Massachusetts abgebaut wurde. Das Gebäude ist 123 Meter lang und 53 Meter breit und fasst etwa 2400 Menschen.Beschreibung (PDF) Die Turmspitzen ragen 101 Meter (330 Fuß) über die Straßenebene empor. Die Fenster wurden von Künstlern aus Nantes, Chartres, Birmingham und Boston entworfen, u. a. von dem Glasmaler Henri Ely, der aus Kassel stammte. Das große Rosenfenster ist eine der Hauptarbeiten von Charles Connick. Der Altar des hl. Michael und der des hl. Ludwig wurden von Tiffany & Co. entworfen, der Altar der hl. Elisabeth von Paolo Medici aus Rom. Der Kreuzweg gewann 1893 einen künstlerischen Preis bei der Weltausstellung in Chicago. Die Pietà der Kathedrale ist dreimal größer als die Pietà von Michelangelo. Eine Büste von Papst Johannes Paul II., die an seinen Besuch im Jahre 1978 erinnert, befindet sich im hinteren Teil der Kathedrale. Francis Kardinal Spellman ließ in den späten 1930er und frühen 1940er Jahren eine große Renovierung des Altarraumes ausführen. Der bronzene Altarbaldachin ist Teil dieser Arbeiten, und der Hochaltar, der sich dort befand, wurde entfernt. Der ursprüngliche Hochaltar von St. Patrick’s befindet sich heute in der Universitätskirche der Fordham University am Rose Hill im Bezirk Bronx, der Alma Mater Spellmans, In den 1980er Jahren ließ John Joseph Kardinal O’Connor auf eigene Kosten Renovierungsarbeiten ausführen; beachtenswert ist der Bau eines neuen Steinaltars in der Mitte des Altarraums, der von den Gläubigen besser gesehen werden kann. Der Altar wurde aus Teilen eines der Seitenaltäre errichtet, die entfernt wurden, um das Taufbecken im nördlichen Querschiff zu positionieren.

Orgeln mini|150px|Grand Gallery Organ St. Patrick verfügt über zwei Orgeln: Die große Emporenorgel (Grand Gallery Organ) mit Echowerk (Nave Organ) in der Balustrade des Hauptschiffs und die Altarorgel (Chancel Organ) in der nördlichen Arkade. Die gesamte Orgelanlage besteht aus 12 divisions mit insgesamt 9838 Pfeifen und 119 Registern. Von den beiden identischen, fünfmanualigen Spieltischen lassen sich beide Orgeln sowohl einzeln als auch zusammen anspielen.

Die ersten Orgeln wurden 1879 bzw. 1880 errichtet. George Jardine & Son (New York City) baute auf der große Empore ein mechanisches Instrument mit vier Manualen und 51 Registern, die Fa. J.H. & C.S. Odell (New York City) errichtete im Altarraum ein mechanisches Instrument mit zwei Manualen und 20 Registern.

Beide Instrumente wurden in den Jahren 1928 (Altarorgel, Opus 3920) bzw. 1930 (Emporenorgel, Opus 5918) durch die heutigen Instrumente von George Kilgen & Son (St. Louis, Missouri) ersetzt. Im Zuge einer umfassenden Überholung der Orgel durch die Fa. Paragallo Pipe Organ Company (Paterson, New York) ab dem Jahr 1993 wurden zwei neue (identische) fünfmanualige Spieltische installiert, die beiden handgeschnitzten Orgelprospekte restauriert und die Orgelwerke gereinigt und restauriert. Zuletzt wurde das Echowerk (Echo Organ) einer umfassenden klanglichen Überarbeitung unterzogen und um einen Prinzipalchor erweitert. Es wird heute als Nave Organ bezeichnet.

Grand Gallery Organ Die Grand Gallery Organ hat 101 Register und zahlreiche Transmissionen und extendierte Register.Beschreibung und Disposition der beiden Orgeln, abgerufen am 21. September 2022.

mini|150px|Prospekt mini|150px|Prospekt mini|150px|Emporenspieltisch I Gallery Choir Organ C–c4 1. Contra Viola 16′ 2. Quintaton 16′ 3. Diapason 8′ 4. Geigen Diapason 8′ 5. Doppelflöte 8′ 6. Gamba 8′ Viola (Ext. Nr. 1) 8′ 7. Concert Flute 8′ 8. Flute Celeste 8′ Quintadena (Ext. Nr. 2) 8′ 9. Cor de Nuit 8′ 10. Cor de Nuit Celeste 8′ 11. Fugara 4′ Flauto Traverso (Ext. Nr. 7) 4′ 12. Rohrflöte 4′ Violetta (Ext. Nr. 1) 4′ Super Viola (Ext. Nr. 1) 2′ Piccolo (Ext. Nr. 7) 2′ 13. Mixture III 14. Schalmei 8′ 15. Orchestral Oboe 8′ 16. Clarinet 8′ Tremolo Harp (dig.) (n) Celesta (dig.) (n) Trompette en Ch. (= Nr. 72) 8′ II Gallery Great Organ C–c417. Diapason 16′18. Violone 16′19. First Diapason 8′ Second Diapason (Ext. Nr. 17) 8′20. Violoncello 8′21. Viola Sorda 8′22. Gemshorn 8′23. Flute Harmonique 8′ (n)24. Bourdon 8′25. Gross Quinte ′26. Principal 4′ Octave (Ext. Nr. 17) 4′ Flute Octav. (Ext. Nr. 23) 4′27. Clarabella 4′28. Erzähler 4′29. Quinte ′30. Fifteenth 2′ Claribel Flute (Ext. Nr. 27) 2′31. Tierce ′32. Larigot ′33. Fourniture V 34. Cymbale IV 35. Posaune 16′36. Trompette 8′37. Trumpet 8′38. Clarion 4′ Chimes (aus Gal Solo) III Gallery Swell Organ C–c439. Bourdon 16′40. Salicional 16′41. Diapason 8′42. Violin Diapason 8′43. Viola da Gamba 8′44. Viole d’Orchestre 8′45. Viole Celeste 8′46. Flute Harmonique 8′ Clarinet Flute (Ext. Nr. 39) 8′ Salicional (Ext. Nr. 40) 8′47. Voix Celeste 8′48. Prestant 4′ Octave (Ext. Nr. 41) 4′ Forest Flute (Ext. Nr. 39) 4′49. Dolce Flute 4′ Salicet (Ext. Nr. 40) 4′50. Super Octave 2′51. Larigot ′52. Fourniture V 53. Cymbale III 54. Contra Fagotto 16′55. Trompette 8′56. Corno di Bassetto 8′57. Oboe 8′58. Vox Humana 8′59. Clarion 4′ Tremolo Trompette en Ch. (= Nr. 72) 8′ IV Gallery Solo Organ C–c460. Contra Gamba 16′61. Stentorphone 8′62. Solo Flute 8′ Gross Gamba (Ext. Nr. 60) 8′63. Gamba Celeste 8′64. Octave 4′ Flute Ouverte (Ext. Nr. 62) 4′65. Tierce ′66. Mixture III 67. Tuba Profunda 16′68. Trompette 8′ Tuba (Ext. Nr. 67) 8′69. French Horn 8′70. English Horn 8′71. Tuba Clarion 4′ Tremolo Chimes25 Röhrenglocken. Harp (dig.) Celesta (dig.)72. Trompette en Ch. 8′ Triforium Trumpet (= Nr. 85) 8′

V Nave Organ C–c473. Bourdon 16′74. Diapason 8′ Bourdon (Ext. Nr. 73) 8′75. Melodia 8′76. Gamba 8′77. Gamba Celeste 8′78. Octave 4′ Stopped Flute (Ext. Nr. 73) 4′79. Violetta 4′ Super Octave (Ext. Nr. 73) 2′80. Fourniture IV 81. Bombarde 16′ (n) Trompette Harm. (Ext. Nr. 81) 8′82. Trumpet 8′83. Oboe Horn 8′84. Vox Humana 8′ Clairon Harm. (Ext. Nr. 81) 4′ Tremolo Chimes85. Triforium Trumpet 8′ (n) Trompette en Ch.(= Nr. 72) 8′ Gallery String Organ (Floating) C–c486. Contra Salicional 16′87. Viola 8′88. Viola Celeste (sharp) 8′89. Viole d’Orchestre 8′90. Viole Celeste 8′ Salicional (Ext. Nr. 86) 8′91. Voix Celeste (flat) 8′92. Violina 4′ Salicet (Ext. Nr. 86) 4′ Salicet (Ext. Nr. 86) 2′ Tremolo Zimbelstern10 Glöckchen. (n) Gallery Pedal Organ C–g1 Gravissima (Ext. Nr. 94) 64′94. Diapason 32′ Contra Violone (dig.) 32′ (n) Bourdon (dig.) 32′ (n) Principal (Ext. Nr. 94) 16′95. First Diapason 16′ Second Diapason (= Nr. 17) 16′ Violone (= Nr. 18) 16′96. Bourdon 16′ Contra Gamba (= Nr. 60) 16′ Viola (= Nr. 1) 16′ Salicional (= Nr. 40) 16′97. Dolce Bass 16′ Bourdon (= Nr. 39) 16′ Octave (Ext. Nr. 95) 8′ Flute (Ext. Nr. 96) 8′ Gamba (Ext. Nr. 60) 8′ Cello (Ext. Nr. 18) 8′ Gedeckt (Ext. Nr. 39) 8′ Super Octave (Ext. Nr. 95) 4′ Flute (Ext. Nr. 94) 4′98. Mixture V Tuba Profunda (= Nr. 67) 16′ Posaune (= Nr. 35) 16′ Contra Fagotto (= Nr. 54) 16′ Posaune (Ext. Nr. 35) 8′99. Contra Bombarde 32′ Bombarde (Ext. Nr. 99) 16′ Trompette (Ext. Nr. 99) 8′ Clairon (Ext. Nr. 99) 4′ Chimes (aus Gal Solo) Nave Pedal Organ C–g1100. Sub Bass 16′101. Bourdon 16′ Flute (Ext. Nr. 101) 8′ Bombarde (= Nr. 81) 16′ Trompette Harmonique (Ext. Nr. 81) 8′ Triforium Trumpet (= Nr. 85) 8′ Chimes (aus Gal Solo) Koppeln: Normalkoppeln: I/II, III/II, IV/II, V/II; III/I, IV/I, V/I; I/III, IV/III, V/III; V/IV; I/P, II/P, III/P, IV/P, V/P; Chancel Organ/V. Subkoppeln: I, III, IV, V an II; III, IV, V an I; V an IV; I/I, II/II, III/III, IV/IV, V/V Superkoppeln: I, III, IV, V an II; III, IV, V an I; V an IV; I/I, II/II, III/III, IV/IV, V/V; I, II, III, IV an P String Orgel: jeweils an I, II, III, IV, P Spielhilfen: Unison Off: jeweils für Choir, Great, Swell, Solo, Nave

Anmerkungen (n) = In den Jahren 1994–1997 neu hinzugefügtes Register.

Chancel Organ Die Chancel Organ ist auf einem Multiplexsystem aufgebaut: Aus 18 Registern werden 48 Registerzüge gewonnen.

mini|150px|Spieltisch