Hans-Jürgen Scheringer (* 14. September 1904 in Buenos Aires, Argentinien; † 3. Dezember 1942 bei Ardon, Nordossetische ASSR)Wehrmacht-Sterbekartei Hans-Jürgen Scheringers (kostenpflichtig Online bei Ancestry). vgl. WASt. war ein preußischer Landrat.
Leben Scheringer besuchte das Joachimsthaler Gymnasium. Als Jurastudent trat er bereits frühzeitig in die Schwarze Reichswehr ein und beteiligte sich 1923 am Küstriner Putsch gegen Gustav Stresemann. Zum 1. Mai 1932 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.070.493).Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/18601281 In der öffentlichen Verwaltung stieg er zum Oberregierungsrat auf.
Als Nachfolger von Rudolf Kriele wurde er im Oktober 1939 kommissarisch und ab 1940 offiziell Landrat in Sorau und wirkte im gleichnamigen Landkreis Sorau (Lausitz). Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Panzergrenadier zum Kriegsdienst eingezogen. Er erhielt das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse und fiel im Dezember 1942.
Literatur Jonas Flöter: Eliten-Bildung in Sachsen und Preußen. Die Fürsten- und Landesschulen Grimma, Meißen, Joachimsthal und Pforta (1868–1933). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 472.
Weblinks Eintrag auf territorial.de
Einzelnachweise
Kategorie:Landrat (Provinz Brandenburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Preuße Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1942 Kategorie:Mann