mini|Schloss Wiesenthau

Wiesenthau ist eine Gemeinde in der Nähe der Wiesent im oberfränkischen Landkreis Forchheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg.

Geographie Geographische Lage Wiesenthau liegt am Fuße des Walberla. Im Ort befindet sich das Schloss Wiesenthau, lange im Besitz der Familie von Wiesenthau.

Gemeindegliederung Die Gemeinde Wiesenthau hat 2 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Schlaifhausen (Kirchdorf) Wiesenthau (Pfarrdorf)

Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Schlaifhausen und Wiesenthau. Die Gemarkung Wiesenthau hat eine Fläche von 3,425 km². Sie ist in 1359 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2519,99 m² haben.

Nachbargemeinden Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Kirchehrenbach, Leutenbach, Pinzberg, Forchheim.

Geschichte Bis zur Gemeindegründung Im Jahre 1062 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Die Herren von Wiesenthau hatten von 1128 bis zu ihrem Aussterben 1814 die Ortsherrschaft inne. Die Landesherrschaft hatten die Grafen Schönborn inne, die 1806 durch Bayern mediatisiert wurden. Sie traten es im Zuge von Grenzbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana ab, mit dem es mit den Verträgen von Paris 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen Mit der Gebietsreform wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Schlaifhausen eingegliedert.

Politik Bürgermeister Erster Bürgermeister ist seit 2014 Bernd Drummer (Bürgergemeinschaft Wiesenthau). Zuvor hatte diese Position seit 2002 Hans Weisel (Bürgergemeinschaft Wiesenthau) inne, der von 1996 bis 2002 Zweiter Bürgermeister war.

Gemeinderat Die Kommunalwahlen 2026 führten zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Bürgergemeinschaft Wiesenthau: 4 Sitze (±0) Für Mensch, Heimat und Natur: 3 Sitze (−1 Sitz) Dorfgemeinschaft Schlaifhausen: 3 Sitze (+1 Sitz) Freie Wähler Wiesenthau/Schlaifhausen: 2 Sitz (+1 Sitz)

Die Kommunalwahlen 2020 führten zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Bürgergemeinschaft Wiesenthau: 4 Sitze (±0) Für Mensch, Heimat und Natur: 4 Sitze (+4 Sitze) Dorfgemeinschaft Schlaifhausen: 2 Sitze (−1 Sitz) Freie Wähler Wiesenthau/Schlaifhausen: 1 Sitz (−1 Sitz) Aktive Bürger Wiesenthau und Schlaifhausen: 1 Sitz (+1 Sitz)

Die Kommunalwahlen 2014 führten zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:So sieht der neue Gemeinderat von Wiesenthau aus auf nordbayern.de, 19. März 2014, abgerufen am 6. November 2017

Bürgergemeinschaft Wiesenthau: 4 Sitze Dorfgemeinschaft Schlaifhausen: 3 Sitze Junge Bürger Wiesenthau/Schlaifhausen: 2 Sitze Freie Wähler Wiesenthau/Schlaifhausen: 2 Sitze Neue Liste für Wiesenthau und Schlaifhausen: 1 Sitz

Wappen

Schienenverkehr Die Gemeinde hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Forchheim–Ebermannstadt, der stündlich durch die Linie RB 22 bedient wird. Sie ist in den Tarif des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg integriert.

Bau- und Bodendenkmäler

Literatur

Weblinks

Gemeinde Wiesenthau Foracheim: Pfarrkirche St. Matthäus in Wiesenthau

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Forchheim Kategorie:Fränkisches Rittergut Kategorie:Geographie (Fränkische Schweiz) Kategorie:Ersterwähnung 1062 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)

Kategorie:Gemarkung im Landkreis Forchheim