Margot Nienkämper (* 16. Dezember 1953 in Niederlahnstein) ist eine deutsche Politikerin (CDU).
Leben und Werdegang Nach ihrem Abitur 1972 am Staatlichen Neusprachlichen Gymnasium in Lahnstein besuchte Nienkämper die EWH Koblenz und legte dort 1975 die wissenschaftliche Prüfung und 1978 die Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen erfolgreich ab. 1979 nahm sie die Tätigkeit als Lehrerin an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Neuwied auf, die sie mit dem Einzug in den Landtag ruhen lassen musste.
Politik Im Jahr 1976 trat Nienkämper in die CDU ein. Dort engagierte sie sich unter anderem auch in der Jungen Union, etwa als stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbands Koblenz-Montabaur und Mitglied des Landesvorstands. 1986 wurde sie zur Vorsitzenden der CDU-Frauenvereinigung Lahnstein gewählt. Von 1989 an hatte sie den Vorsitz des Kreisverbandes der CDU im Rhein-Lahn-Kreis inne. Sie gehörte dem Lahnsteiner Stadtrat und dem Kreistag an, in dem sie von 1994 bis zu ihrem Ausscheiden 1999 Vorsitzende der CDU-Fraktion war.
Von 1987, als sie für Theo Zwanziger nachrückte, der sein Mandat nicht annahm, bis 2001 war sie Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, in dem sie ab 1994 das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden bekleidete.
1999 gehörte sie der 11. Bundesversammlung an.
Ehrungen 2003 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.
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