Mascottchen ist ein deutsches Stummfilm-Lustspiel aus dem Jahre 1929 von Felix Basch.
Handlung Margot arbeitet als Verkäuferin in einem Modegeschäft und führt bei Bedarf auch die Kleider auf dem Laufsteg vor. Als sie eines Abends ein Kostümfest besucht, wird die hübsche, junge Frau zur Ballkönigin gewählt. Dabei wird sie vom Direktor eines Etablissements, des Alhambra-Theaters, gesehen, der ihr augenblicklich ein Angebot unterbreitet, bei ihm aufzutreten. Margot ist dazu bereit, will aber nur dann unterschreiben, wenn der Theaterchef auch ihren Freund, den arbeitsuchenden Schauspieler Paul, verpflichtet. Tatsächlich wird Paul gleichfalls genommen, doch für Margot soll sich diese Verpflichtung als persönliches Unglück erweisen, denn die gleichfalls dort beschäftigte Tänzerin Elvira macht sich sogleich an ihren Freund ran. Als die beiden bei einem Rendezvous sich näher kommen, funkt Margot augenblicklich dazwischen und kann schlimmeres verhindern. Es kommt zur Aussöhnung der beiden Liebenden.
Produktionsnotizen Mascottchen entstand im Januar/Februar 1929 im Filmatelier in Staaken, passierte die Filmzensur am 25. März 1929 und wurde mit Jugendverbot belegt. Der Sechsakter mit einer Länge von 2372 Metern wurde am 17. April 1929 im U.T. Kurfürstendamm uraufgeführt.
Die Produktionsleitung hatte Georg Witt, die Filmbauten entstammen den Händen von Hans Sohnle und Otto Erdmann. Die Zwischentitel verfasste Max Ehrlich.
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