mini|Almut Grüntuch-Ernst und Armand Grüntuch, 2026 Grüntuch Ernst Architekten ist ein international tätiges, deutsches Architekturbüro mit Sitz in Berlin, das 1991 von Armand Grüntuch und Almut Grüntuch-Ernst gegründet wurde.

Partner mini|hochkant|Almut Grüntuch-Ernst, 2026 Armand Grüntuch (* 1963 in Riga/Lettland) studierte Architektur an der RWTH Aachen und am Istituto Universitario di Architettura in Venedig. Von 1987 bis 1989 war er im Büro Norman Foster in London tätig. Seit 2016 ist er Mitglied des Beirats der Bundesstiftung Baukultur.Website der Bundesstiftung Baukultur: Beirat

Almut Grüntuch-Ernst (* 1966 in Stuttgart) studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart und an der Architectural Association in London. Von 1988 bis 1989 war sie im Büro Alsop & Lyall in London tätig.

Nach Gründung des gemeinsamen Architekturbüros 1991 in Berlin, lehrten beide in den 1990er Jahren an der Hochschule der Künste in Berlin. 2006 waren sie als Generalkommissare des Deutschen Pavillons für die 10. Internationale Architekturbiennale in Venedig verantwortlich.

Von 2010 bis 2015 war Almut Grüntuch-Ernst Mitglied der Kommission für Stadtgestaltung in München. Seit 2011 leitet sie als Professorin das IDAS, Institut für Entwerfen und GebäudelehreIDAS, Institut für Entwerfen und Gebäudelehre an der TU Braunschweig (Institute for Design and Architectural Strategies), an der Technischen Universität Braunschweig. Seit 2016 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.Pressemitteilung: Neue Mitglieder der Akademie der Künste

Bauten und Projekte (Auswahl) mini|Höfe am Brühl – Tröndlinring (Leipzig) miniatur|Deutsche Schule Madrid, Spanien. Hauptbahnhof Chemnitz, Umbau, 2016 Deutsche Schule Madrid, 2015 DGUV-Hauptgeschäftsstelle Glinkastraße, Berlin, 2014 Höfe am Brühl, Leipzig, 2012 Marthashof, Berlin, 2012 Ehemalige Jüdische Mädchenschule Berlin, Umbau und Neuprogrammierung 2012 Bürohaus Hackesches Quartier Berlin, 2011 Kaufhaus Breite Straße, Lübeck, 2009 Baugruppenhaus Auguststraße 51, Berlin, 2008 Bürohaus Leipziger Straße 126, Berlin, 2008 Bruno-H.-Bürgel-Grundschule Berlin, Erweiterung, 2006 Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz, 2005/2009 Bürohaus Hamburg-Neumühlen, 2002 Förderschule am Mummelsoll, Berlin-Hellersdorf, 2002 Wohn- und Geschäftshäuser Monbijouplatz 3 und 5, Berlin, 2001 VW-Pavillon in der Autostadt Wolfsburg, 2000 Wohn- und Geschäftshaus Humboldt-Höfe, Berlin, 2000 Haus am Hackeschen Markt, Berlin, 2000

Auszeichnungen (Auswahl) „Schönste Schule der Welt“ für die Deutsche Schule Madrid auf dem World Architecture Festival (WAF) 2016 in BerlinWebsite des World Architecture Festivals mit den Kategorie-Gewinnern 2016 Balthasar Neumann Preis 2016: Anerkennung für die Deutsche Schule Madrid Heinze ArchitektenAWARD 2014Heinze ArchitektenAWARD 2014 für Baugruppenhaus Auguststraße 51 EnOB-BMWi-Preis „Architektur mit Energie 2011“: Auszeichnung für energieoptimiertes Bauen, 1. Preis für die Deutsche Schule MadridEnOB-BMWi-Preis „Architektur mit Energie 2011“ Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung 2010 „Neues Wohnen in der Stadt“, AnerkennungGestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung 2010 „Neues Wohnen in der Stadt“, Anerkennung für Baugruppenhaus 51 in Berlin Deutscher Bauherrenpreis 2010 Architekturpreis Berlin 2009Architekturpreis Berlin 2009 für Mehrgenerationenhaus Auguststraße 51 AIT Office Application Award 2008, Best Workplace Deutscher Bauherrenpreis 2006Katalog Deutscher Bauherrenpreis 2006, Preisträger Wohn- und Geschäftshaus Monbijouplatz 3, Berlin-Mitte, Seite 14f. Preis der Stiftung Lebendige Stadt 2005, Innovative SportstättenKatalog Stiftungspreis 2005, Preisträger Schule am Mummelsoll, Seite 13ff. Brandenburgischer Architekturpreis 2005Brandenburgischer Architekturpreis 2005 für Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz DuPont Benedictus Award 2003, Category EducationBaunetz-Meldung vom 1. Juli 2013 zum DuPont Benedictus Award Architekturpreis Zukunft Wohnen 2002 Gestaltungspreis der Wüstenrot-Stiftung 2002, „Schulen in Deutschland“ DEUBAU-Preis 2002baufachinformation.de Hans-Schaefers-Preis des BDA Berlin 1996

Ausstellungen (Auswahl) Deutscher Werkbund, „This is modern“,Deutsche-Werkbund-Ausstellung Venedig 2014 „This is modern“ Venedig 2014 C.A.U.E.5, „Parcours d’Architectures en Europe“, Straßburg 2008 Center for Architecture, „Berlin-New York Dialogues“,aa-projects.eu Ausstellung „Berlin-New York Dialogues“ New York 2007 „Convertible City“Website Convertible City – Deutscher Beitrag zur Architekturbiennale Venedig, 2006 Architekturforum Aedes Berlin, „Urban Upgrade“, Berlin 2006 „Deutschlandschaft – Epizentren der Peripherie“, Deutscher Pavillon Venedig 2004 Shussev Museum for Architecture, „Floating Berlin“, Moskau 2004 Vitra Design Museum, „Design Berlin!“, 2003 „Urban Creation“, Shanghai Art Museum, Shanghai Biennale 2002 NAi – Netherlands Architecture Institute, „Made in Berlin“, 2001 PS1 – Centre for Contemporary Art, „Children of Berlin“, New York 1999

Literatur Ilka und Andreas Ruby (Hrsg.): Grüntuch Ernst Dialoge. Distanz Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-942405-83-6 Armand Grüntuch, Almut Grüntuch-Ernst, Redaktion ARCH+ (Hrsg.): Convertible City, archplus 180, Ausstellungskatalog des Deutschen Pavillons, Architekturbiennale Venedig, 2006. ARCH+ Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-931435-09-1 Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell (Hrsg.): Grüntuch Ernst Architekten – Urban Upgrade. Ausstellungskatalog Aedes, Berlin 2006, ISBN 3-937093-69-9 Kristin Feireiss (Hrsg.): Grüntuch Ernst Architects – Points of Access. Prestel Verlag, München 2004, ISBN 3-7913-3158-2 Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell (Hrsg.): Architekten Grüntuch/Ernst – einblicke ausblicke. Ausstellungskatalog Aedes, Berlin 1997 Architekten Grüntuch/Ernst – Berliner Projekte 92-95. Verlag H.M. Nelte, Wiesbaden 1996, ISBN 3-9803466-7-6

Weblinks Grüntuch Ernst competitionline Grüntuch Ernst Architekten Baunetz Architektenprofil german architects: Grüntuch Ernst https://www.arch.ethz.ch/news-und-veranstaltungen/departementsvortraege/on-architecture4/Gruentuch.html

Einzelnachweise

Kategorie:Architekturbüro (Berlin) Kategorie:Unternehmensgründung 1991