Die Nockhöfe sind eine Ortslage im Tiroler Inntal und Ortsteil der Gemeinde Mutters im Bezirk Innsbruck-Land.

Geographie Die Nockhöfe befinden sich 7½ Kilometer südwestlich des Innsbrucker Stadtzentrums, 2 Kilometer westlich oberhalb des Gemeindehauptortes Mutters. Sie liegen oberhalb des Südwestlichen Mittelgebirges und dem Eingang des Wipptals auf um die Höhe an der Schulter der Saile (Nockspitze) ().

Zur Ortslage gehören etwa 10 Gebäude (Adressen Nockhofweg). Die beiden alten Höfe sind der Untere Nockhof (ca. ) und der Obere Nockhof (heute Almgasthaus, ca. ).

Die Häuser sind über den Nockhofweg und die Muttereralmbahn (nur bergauf) vom Mutters her erreichbar, auf Forst- und Wanderweg auch von Neu-Götzens.

Geschichte, Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant=1.4|Nockhöfe (Franzisco-Josephinische Landes­aufnahme, Blatt 29–47 Innsbruck, um 1900 – Ausschnitt): rechte untere Bildmitte, Kapelle Die Nockhöfe heißen wohlEin Zusammenhang mit dem Ampasser Bauerngeschlecht der Nocker, die schon 1471 erwähnt sind, erscheint unklar. nach der Nockspitze (heute meist Saile) – Nock ist ein alter Bergname, der hierorts für Felsgipfel steht. Sie werden schon auf der Anich-Karten von 1765 und 1774, dem Atlas Tyrolensis, als Nocke geführt,Historische Kartenwerke Tirol. und gelten von alters her als eigener Ortsteil.Eduard Widmoser: Tirol A bis Z. Südtirol-Verlag, 1970, Mutters, S. 562. Ursprünglich befanden sich hier drei Höfe,Beda Weber: Handbuch für Reisende in Tirol. Verlag Wagner, 1842, S. 74 (; Zitate ebenda). oberhalb lagen noch der Siltenschmied und zum Weiten Tal des Mühlbachs hin die Inethöfe,So etwa in der Specialkarte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, 1878, Maßstab 1:75.000; Layer in Historische Kartenwerke Tirol. die es heute nicht mehr gibt.

Die Höfe waren schon in den 1840ern wegen ihrer HeilquelleDie Österreichische Karte führt diese heute unterhalb, am Wanderweg von Mutters herauf, auf etwa als Erholungsort beliebt, und boten , aber ein und . Aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt auch die denkmalgeschützte Obere Nockhofkapelle.

1953 wurde dann die Muttereralmbahn über die Nockhöfe zur Mutterer Alm errichtet (Neuerrichtung 2006). Heute ist der Untere Nockhof noch bewirtschaftet, der Obere Nockhof ein Almgasthof, die anderen Häuser sind Ferienhäuser.

Literatur Eduard Widmoser: Tirol A bis Z. Südtirol-Verlag, 1970, Nockhöfe, S. 593, Sp. 2 f.

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Einzelnachweise

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