Der Flug zur Westgrenze ist ein deutscher Stummfilm von 1914 aus der Hand von Max Obal.

Handlung Ein ausländischer Ingenieur stiehlt von einem deutschen Erfinder dessen Konstruktionspläne einer neuen Flugmaschine und türmt mit ihnen ins Ausland. Der Diebstahl wird rechtzeitig entdeckt und gibt dem deutschen Erfinder Gelegenheit, seinen Flugapparat bei der Verfolgung des Schurken einer Feuertaufe zu unterziehen. Er setzt sich in seine Erfindung, hebt ab und fliegt dem Schnellzug, mit dem sich der Dieb absetzen will, durch ganz Deutschland nach. Er überfliegt sogar die französische Grenze und lässt sich auf den fahrenden Zug nieder. Dann koppelt der tollkühne Pilot einige Waggons ab, überwindet den dreisten Dieb und kann die Pläne wieder an sich reißen. Schließlich entkommt er mit seinem Flieger.

Produktionsnotizen Der Flug zur Westgrenze wurde unter dem Titel Sein Rekordflug gedreht. Der noch zu Friedenszeiten im Continental-Film-Atelier in der Berliner Chausseestraße 123 hergestellte Dreiakter passierte im April 1914 die Filmzensur und wurde aus hochaktuellem Anlass – Spionagetätigkeit des Feindes gegen Deutschland zu Beginn des Ersten Weltkriegs – im September uraufgeführt. In Hamburg lief der Film am 24. Oktober 1914 an, in Österreich-Ungarn am 27. November desselben Jahres.

Kritik

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Kategorie:Filmtitel 1914 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Erster Weltkrieg im Film Kategorie:Kriegsfilm Kategorie:Abenteuerfilm Kategorie:Filmdrama