Batz-sur-Mer (bretonisch: Bourc’h-Baz) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Loire-Atlantique in der Region Pays de la Loire. Sie ist Teil des Arrondissements Saint-Nazaire, des Kantons La Baule-Escoublac und gehört zum Gemeindeverband Presqu’île de Guérande Atlantique.
Geografie Batz-sur-Mer liegt am Atlantik, an der Côte d’Amour ("Liebesküste"). Umgeben wird Batz-sur-Mer von den Nachbargemeinden Guérande im Norden, Le Pouliguen im Osten sowie Le Croisic im Westen. Der Ort hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Saint-Nazaire–Le Croisic.
Geschichte Noch im 9. Jahrhundert lagen Batz sowie der Nachbarort Le Croisic auf Inseln. 945 wurde hier ein Priorat von Alain II., Herzog der Bretagne, gestiftet.
Im Jahr 1854 wurde Batz-sur-Mer eigenständige Gemeinde. mini|links|hochkant|Croix des Douleurs
Bevölkerungsentwicklung Jahr19621968197519821990199920062017 Einwohner 2288 2277 2236 2590 2734 3051 3217 2906
Gemeindepartnerschaft Mit der französischen Gemeinde Salies-de-Béarn im Département Pyrénées-Atlantiques besteht eine Partnerschaft.
Sehenswürdigkeiten
Zisterne von Tremondais Mühle von La Falaise aus dem 16. Jahrhundert Kirche Saint-Guénolé aus dem 15./16. Jahrhundert, seit 1909 Monument historique Kapelle Notre-Dame-du-Mûrier, im 15. Jahrhundert erbaut, Ruinen, seit 1862 Monument historique Kapelle Saint-Marc und Calvaire aus dem 15. Jahrhundert Croix des Douleurs, ein christianisierter Menhir; seit 1944 Monument historique Die Menhire Pierre-Longue von Le Croisic und Pierre Longue am Strand von Saint-Michel. Musée des Marais Salants
Persönlichkeiten Pawel Samuilowitsch Urysohn (1898–1924), ukrainisch-russischer Mathematiker, hier gestorben Jean Fréour (1919–2010), Bildhauer Francine Caron (* 1945), Schriftsteller, Übersetzer, Literaturwissenschaftler
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Loire-Atlantique. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-040-X, S. 323–334.
Weblinks
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Kategorie:Gemeindegründung 1854 Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert