Ruprechtshofen ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Melk in Niederösterreich.

Geografie Ruprechtshofen liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 30,57 Quadratkilometer. 7,4 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende 34 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Grabenegg, Ockert, Rainberg, Riegers, Ruprechtshofen und Zwerbach.

Nachbargemeinden

Geschichte Das Gebiet war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. In der Höhle von Koth wurden Aschenurnen und Grabinschriften aus dem 1. Jahrhundert nach Christus entdeckt. Aus der gleichen Zeit stammt ein der Göttin Victoria geweihter römischen Weihealtar, der bei Hundsbach gefunden wurde.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1170, als ein Walther de Ruprehtishoven als Zeuge einer Schenkung genannt wird. Die Pfarre zum hl. Nikolaus entstand am Ende des 12. Jahrhunderts. Über 2000 Münzen aus der Zeit von 1460 bis 1550 wurden im Jahr 1964 in Tongefäßen unter einem Fußboden ausgegraben.

Einwohnerentwicklung 2026 lebten hier sogar schon 2351 Menschen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Ruprechtshofen

Katholische Pfarrkirche Ruprechtshofen hl. Nikolaus: Eine spätgotische Pseudobasilika mit einem Chor aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Der Turm ist ebenfalls spätgotisch, wurde 1653 erhöht und erhielt 1874 eine neobarocke Zwiebelhaube. Benedict Randhartinger Museum

Wirtschaft und Infrastruktur Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 90, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 155. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1038. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,54 Prozent.

Öffentliche Einrichtungen In Ruprechtshofen befindet sich ein Kindergarten und eine Volksschule.

Verkehr Ruprechtshofen liegt an einem eingestellten, aber noch vorhandenen Abschnitt der Krumpe. Seit April 2011 wird auf der Bahnstrecke unter dem Namen „Mostviertler Schienenradl“ eine Draisinenbahn für Touristen betrieben.

Politik

Gemeinderat Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 3 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 4 FPÖ und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 4 FPÖ und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP und 3 FPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 4 FPÖ und 1 SPÖ.

Bürgermeister

Persönlichkeiten Söhne und Töchter der Gemeinde

Benedict Randhartinger (1802–1893), Komponist, Sänger und k.k. Hofkapellmeister Josef Erber (1823–1882), Naturalienhändler Leopold Gawanda (1889–1942), österreichisch-deutscher Jurist und Politiker Alois Brandhofer (* 1951), Klarinettist und Hochschullehrer

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

Richard Punz (* 1990), Politiker und Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich

Weblinks

https://www.ruprechtshofen.at/

Einzelnachweise

Kategorie:Ersterwähnung 1170