Franziska Schlotterer (* 1972 in München) ist eine deutsche Film- und Fernsehregisseurin sowie Drehbuchautorin.

Leben und Wirken Franziska Schlotterer, geboren als eine von zwei Töchtern von Corry Schlotterer, geborener Theegarten, und ihrem Ehemann, dem Verleger Christoph Schlotterer,Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1083. absolvierte nach dem Abitur eine Regiehospitanz am Theater an der Josephstadt in Wien. Ab 1992 studierte sie Regie, zunächst an der Northwestern University in Chicago, später an der Tisch School of the Arts an der New York University.Franziska Schlotterer bei der Agentur Schlag, abgerufen am 6. November 2022 Sie begann ihre filmische Laufbahn 1998 mit dem Dokumentarfilm Wendezeiten. 2012 folgte ihr mehrfach preisgekröntes Spielfilmdebüt Ende der Schonzeit, u. a. mit der Lüdia beim Kinofest Lünen. 2020 wurde sie zusammen mit Gwendolyn Bellmann auf dem Fernsehfilmfestival Baden-Baden für das Drehbuch zu Totgeschwiegen ausgezeichnet und erhielt 2021 für denselben Film den Bayerischen Filmpreis für die beste Regie.

Filmografie (Auswahl) 1998: Wendezeiten (Dokumentarfilm) 2008: Der entsorgte Vater (Dokumentarfilm, Regie-Assistenz) 2010: Ein Volk unter Verdacht – Die Staatssicherheit der DDR (Dokumentarfilm, auch Buch) 2012: Ende der Schonzeit (auch Buch) 2019: Totgeschwiegen (auch Buch) 2021: Tatort: Was wir erben 2022: Tatort: Die Blicke der Anderen 2023: Im Netz der Gier 2026: Polizeiruf 110: Your Body My Choice

Auszeichnungen 2012: Kinofest Lünen – Lüdia (Hauptpreis) 2020: Fernsehfilmfestival Baden-Baden – Sonderpreis für herausragendes Drehbuch zusammen mit Gwendolyn Bellmann für Totgeschwiegen 2021: Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Regie“ für Totgeschwiegen

Weblinks

Franziska Schlotterer bei der Agentur Schlag

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau