Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte Dänemarks als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.
Regelmäßigkeit der Teilnahme und Erfolge im Wettbewerb 200px|mini|Grethe & Jørgen Ingmann 1963 waren Dänemarks erste Sieger 200px|mini|Emmelie de Forest gewann den ESC 2013 für Dänemark Dänemark nahm erstmals 1957 teil und somit bereits an der zweiten Ausgabe Eurovision Song Contest. Eigentlich wollte Dänemark schon an der ersten Ausgabe 1956 teilnehmen, verpasste aber den Anmeldeschluss. Das Debüt 1957 war aber trotzdem ein voller Erfolg. Dänemark holte Platz 3 bei zehn Teilnehmern. 1958 folgte mit Platz 8 dann ein eher schlechtes Ergebnis, da zu dem Zeitpunkt nur zehn Länder teilnahmen. 1959 und 1961 wurde dann jeweils mit Platz 5 ein gutes Ergebnis erreicht, während das Land 1960 und 1962 nur Platz 10 erreichte. 1963 konnte dann das Paar Grethe & Jørgen Ingmann mit ihrem Lied Dansevise den gesamten Wettbewerb gewinnen und somit Dänemarks ersten Sieg holen. Nach diesem Erfolg konnte das Land auch 1964 und 1965 mit Platz 9 und Platz 7 je eine Platzierung unter den besten Zehn erreichen. 1966 holte Dänemark allerdings nur Platz 14 von 18, was ein eher schlechteres Ergebnis darstellt. 1967 verzichtete Dänemark dann freiwillig auf seine Teilnahme und setzte zum ersten Mal im Wettbewerb aus.
Bis 1977 nahm Dänemark dann freiwillig nicht teil, ehe das Land 1978 zurückkehrte. Aber auch hier wurde mit Platz 16 von 20 ein eher schlechtes Ergebnis eingefahren. Erst 1979 konnte Tommy Seebach mit Platz 6 wieder einen Platz unter den besten Zehn erreichen. Ab 1980 war Dänemark dann wenig erfolgreich im Wettbewerb. 1980 und 1981 wurden mit Platz 11 und 14 nur durchschnittliche Ergebnisse eingefahren, während Brixx im Jahr 1982 sogar nur Vorletzter wurden und damit Dänemarks bisher schlechtestes Ergebnis holten. Auch 1983 wurde mit Platz 17 nur ein durchschnittliches Ergebnis erreicht. Nach dieser wenig erfolgreichen Zeit, folgte ab 1984 dann eine erfolgreiche Zeit von Dänemark im Wettbewerb.
Das Duo Hot Eyes holte 1984 mit Platz 4 Dänemarks bestes Ergebnis seit dem Sieg 1963, sodass das Duo auch 1985 wieder teilnahm. Mit Platz 11 wurde dieses Mal aber nur ein durchschnittlicher Platz erreicht. 1986 und 1987 holte Dänemark mit Platz 6 und Platz 5 wieder eine Platzierung unter den besten Zehn. 1988 und 1989 holte das Land dann sogar zweimal nacheinander Platz 3 im Wettbewerb. Auch 1990 wurde mit Platz 8 wieder ein Platz unter den besten Zehn erreicht. Ab 1991 schwankten allerdings Dänemarks Platzierungen stark.
Nach den erfolgreichen Jahren folgte 1991 mit Platz 19 von 22 schließlich ein enttäuschendes Ergebnis. 1992 wurde mit Platz 12 dann wieder ein durchschnittliches Ergebnis geholt. 1993 kam mit Platz 22 von 25 dann ein ähnlich schlechtes Ergebnis wie 1991, so dass Dänemark 1994 beim Wettbewerb aussetzen musste. Die Rückkehr 1995 war aber dann sehr erfolgreich. Aud Wilken holte Platz 5 und die damit beste Platzierung seit sechs Jahren. 1996 scheiterte Dänemark dann in der internen Qualifikationsrunde der EBU, so dass das Land erneut auf eine Teilnahme verzichten musste. 1997 wurde mit Platz 16 dann nur wieder ein durchschnittlicher Platz geholt, so dass Dänemark 1998 erneut aussetzen musste. Von 1999 bis 2001 holte Dänemark allerdings sehr gute Ergebnisse.
1999 konnten Michael Teschl & Trine Jepsen Platz 8 holen und sich damit wieder unter den besten Zehn platzieren. Im Jahr 2000 folgte dann Dänemarks zweiter Sieg im Wettbewerb. Die Olsen Brothers holten mit ihrem Lied Fly On the Wings Of Love neben Platz 1 auch Dänemarks bis dahin höchste Punktzahl im Wettbewerb mit 195 Punkten. Im eigenen Land hätte Dänemark 2001 sogar fast erneut gewonnen. Am Ende holten Rollo & King mit Platz 2 allerdings eine weitere sehr gute Platzierung für Dänemark. 2002 kam dann die Enttäuschung. Malene Mortensen landete auf dem letzten Platz und holte damit Dänemarks schlechteste Platzierung im Wettbewerb. Damit verpasste das Land auch die Qualifikation für 2003 und musste deswegen erneut aussetzen. Auch die Rückkehr 2004 war wenig erfolgreich. Zur Einführung der Halbfinals konnte Dänemark sich mit Platz 13 von 22 nicht für das Finale qualifizieren und verpasste damit erneut das Finale. Erst 2005 wurde wieder eine Platzierung unter den besten Zehn geholt. Jakob Sveistrup holte mit Platz 10 im Finale das beste dänische Ergebnis seit 2001. Von 2006 bis 2009 war Dänemark dann weniger erfolgreich. Sidsel Ben Semmane holte mit Platz 18 nur einen durchschnittlichen Platz. 2007 schaffte das Land dann zum zweiten Mal nicht sich für das Finale zu qualifizieren. 2008 und 2009 wurden mit Platz 15 und 13 wieder nur durchschnittliche Plätze erreicht, trotz dass Simon Mathew 2008 im Halbfinale Platz 3 erreichte. Ab 2010 war Dänemark allerdings wieder sehr erfolgreich.
2010 konnte das Duo Chanée & Tomas N’Evergreen Platz 4 erreichen, während 2011 die Band A Friend in London Platz 5 erreichte und im Halbfinale sogar Zweiter wurden. Beide Ergebnisse waren die jeweils besten Ergebnisse seit 2001. 2012 holte Soluna Samay allerdings nur Platz 23 von 26. Das war aber nur ein kleiner Tiefpunkt, denn 2013 konnte Emmelie de Forest Dänemarks dritten Sieg einfahren. Mit 281 Punkten holte sie sogar Dänemarks bisherige Höchstpunktzahl im Wettbewerb. Neben dem Finale gewann Dänemark ebenfalls das Halbfinale. Auch 2014 war Dänemark erfolgreich und holte mit Platz 9 erneut eine sehr gute Platzierung. Ab 2015 gab es allerdings einen Tiefpunkt in Dänemarks ESC-Geschichte seit 2010. 2015 konnte sich Dänemark zum ersten Mal seit 2007 nicht für ein Finale qualifizieren. Auch 2016 verpasste Dänemark das Finale und holte sogar nur den vorletzten Platz im Halbfinale. Damit war Dänemark zum ersten Mal seit 2003 und 2004 wieder zwei Jahre nicht im ESC-Finale vertreten. Erst 2017 erreichte Dänemark wieder das Finale, auch wenn es mit Platz 10 im Halbfinale denkbar knapp war. Aber mit Platz 20 im Finale gab es wieder nur eine enttäuschende Platzierung. 2018 schaffte es Rasmussen dann Dänemarks erste Platzierung unter den besten Zehn seit 2014 zu holen. Mit Platz 9 wurde das Ergebnis von 2014 sogar wiederholt. Auch 2019 konnte sich Dänemark auf der linken Tabellenseite platzieren und holte Platz 12. 2021 hingegen scheiterte Dänemark erstmals seit 2016 an der Finalqualifikation. Trotz eines achten Platzes im Televoting, belegte der Beitrag Øve os på hinanden nur Platz 11 im Halbfinale. Auch 2022 und 2023 scheiterte man erneut an einer Finalteilnahme. Auch die Vertreterin Saba schaffte es 2024 nicht, Dänemark zurück ins Finale zu bringen. Es ist das erste Mal seit Einführung der Halbfinale, dass Dänemark mehr als vier Mal hintereinander nicht im Finale teilnahm. Nach der Durststrecke von Nichtqualifikationen erreichte das Land dann 2025 zum ersten Mal seit 2019 wieder das Finale. Dort belegte man mit einem 23. Platz allerdings eine schwache Platzierung. 2026 wurde mit Platz 7 wieder eine Top Ten-Platzierung erreicht.
Demnach landeten 26 der 54 Beiträge in der linken Tabellenhälfte. Zudem konnte Dänemark den Wettbewerb bereits dreimal gewinnen, einmal Platz 2 und dreimal Platz 3 erreichen und landete nur einmal auf dem letzten Platz. Jedoch schied Dänemark bereits 8 mal im Halbfinale aus. Somit gehört Dänemark, trotz der nur mäßigen Erfolge nach dem Sieg von 2013, zu den durchschnittlich erfolgreichen Teilnehmern beim ESC.
Liste der Beiträge Farblegende: