Dülken-Land war bis 1927 eine Landgemeinde im damaligen Kreis Kempen in der preußischen Rheinprovinz. Das frühere Gemeindegebiet gehört heute zur Stadt Viersen und zur Gemeinde Schwalmtal in Nordrhein-Westfalen.
Geographie Die Gemeinde Dülken-Land umfasste eine Reihe von Straßendörfern und verstreut liegenden Ansiedlungen rund um die eigentliche Stadt Dülken: Bergerstraße Bistard Brockeshütte Brüggenerhütte Busch Dülkener NetteHausen Loosen Mackenstein Ransberg Renne RenneperstraßeSchirick Schündelnhöfe Siemesend Straelenerweg Waldnielerstraße Die Gemeinde umfasste 1905 eine Fläche von 19,90 km².
Geschichte Die Landgemeinde Dülken wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch als Kirchspiel Dülken bezeichnet. Sie gehörte zusammen mit der eigentlich Stadt Dülken zur Bürgermeisterei Dülken im Kreis Kempen.
Am 29. Mai 1857 erhielt die Stadt Dülken die Rheinische Städteordnung.Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1857, S. 596 Die Bürgermeisterei wurde dadurch aufgespalten in eine Stadtbürgermeisterei für die Stadt Dülken und eine Landbürgermeisterei für die Gemeinde Dülken-Land.Otto v. Mülmann: Statistik des Regierungsbezirks Düsseldorf , 1867, S. 1008Volkszählung 1871 1857 wurde auch die evangelische Kirchengemeinde gegründet.ekduelken.de
Am 1. Juli 1927 wurden die Landgemeinde und damit auch die Landbürgermeisterei aufgelöst. Der größte Teil der Landgemeinde wurde in die Stadt Dülken eingemeindet. Renneperstraße kam zur Gemeinde Amern Sankt Georg und Brüggenerhütte zur Gemeinde Dilkrath.Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1927, S. 192
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1832 2432 1861 3218 1871 3536 1885 3861 Gemeindelexikon Preußen / Rheinprovinz 1885 1905 4058 Gemeindelexikon Preußen / Rheinprovinz 1909
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Viersen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Viersen) Kategorie:Gemeindeauflösung 1927