Karl Friedrich Leopold Beichel (* 16. Februar 1875 in Wehr (Baden); † 26. Dezember 1955 in Karlsruhe) war ein deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter.
Leben Beichel studierte an der großherzoglich badischen Baugewerkeschule Karlsruhe und an der Technischen Hochschule Karlsruhe Architektur bei Josef Durm. Daran anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Städtischen Hochbauamt Karlsruhe. Ab 1904 war Beichel städtischer Hochbauinspektor, 1911 wurde er zum Stadtbaurat und Leiter des städtischen Hochbauamts ernannt und 1920 zum Stadtbaudirektor.
Bauten in Karlsruhe mini|hochkant|Indianerbrunnen in Karlsruhe 1909–1911: Lessing-Gymnasium, Weststadt, Sophienstraße 147 (unter Denkmalschutz) 1912–1913, 1925: Hauptgebäude und Erweiterung des Städtischen Kinderheims, Südstadt, Sybelstraße 11 (unter Denkmalschutz) 1913?: Dienstwohnung des Friedrichschule (Helmholtz-Gymnasium), Weststadt, Kaiserallee 6 (unter Denkmalschutz) 1914–1916: Tullaschule, Oststadt, Tullastraße 57 1924–1927: Indianerbrunnen mit unterirdischer Toilettenanlage, Südstadt, Werderplatz (mit Bildhauer August Meyerhuber) 1927: Sockel des Denkmals für den städtischen Gartendirektor Friedrich Ries (1849–1929) im Stadtgarten (mit Porträtbüste von Bildhauer Heinrich Bauser) 1927–1928: Altmarktdenkmal hinter der Kleinen Kirche (mit Standbild einer Marktfrau in Muschelkalk von Bildhauer Hermann Föry) 1930: Zwerg-Nase-Brunnen verschiedene Gebäude auf dem Schlachthofgelände
Literatur Katja Förster: Der Architekt Friedrich Beichel und seine Spuren in der Fächerstadt. In: Blick in die Geschichte, Nr. 68 vom 16. September 2005. (online) Annette Borchardt-Wenzel: Ein Lächeln aus sorgenreichen Tagen. Die Marktfrau hinter der Kleinen Kirche entzweite in den 1920er Jahren die Karlsruher. In: Der Sonntag vom 22. März 2020, S. 3.
Weblink Karl Friedrich Leopold Beichel im Stadtlexikon des Stadtarchivs Karlsruhe
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