mini|Schasche-Cyclecar mini|Blick auf Motor und Kettenantrieb mini|Motor Das Schasche-Cyclecar ist ein Rennwagen.

Hersteller Alois Schasche war in den 1920er Jahren Importeur der belgischen Motorradfirma Saroléa für Österreich. Auf einem Werbeplakat finden sich die Standortangaben Möllwaldplatz 5, Favoritenstraße 30 sowie der 4. Bezirk von Wien. Er bot Automobile, Motorräder, Fahrräder, Pneumatik und sämtliches Zubehör an. 1929 präsentierte er ein Cyclecar auf der Wiener Frühjahrsmesse. Mit dem Fahrzeug sollten im Laufe des Frühjahres offiziell angemeldete Fahrversuche zum Brechen des bestehenden Weltrekords (108 km/h) der Cyclecar-Klasse bis 500 cm³ Hubraum unternommen werden. Schauplatz Neunkirchner Allee in Wien.Allgemeine Automobil Zeitung vom 1. April 1929. Jahresübersicht S. 84. Ob mehr als ein Fahrzeug entstand, ist nicht bekannt.

Fahrzeugbeschreibung Das Fahrzeug ist ein einsitziger Rennwagen. Für den Antrieb sorgt ein Einzylindermotor von Saroléa mit 500 cm³ Hubraum, der seitlich außerhalb des Rahmens montiert ist und das linke Hinterrad antreibt. Die Kraftübertragung erfolgt mittels einer Kette. Verwendung fand der 1928 vorgestellte Saroléa-Rennmotor 23 U. Er leistete etwa 25 PS.

Schasche setzte das Fahrzeug bei Rennen in Österreich ein. Ein Foto zeigt es zusammen mit dem Karner Cyclecar, das Anton Rupert Karner 1929 herstellte, auf dem Wiener Trabrennplatz. Das Fahrzeug existiert noch heute.

Literatur Wolfgang M. Buchta: Formel Ö. Rennwagen aus Österreich. Austro Classic Sonderheft Nr. 3.

Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X.

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Einzelnachweise Wolfgang M. Buchta: Formel Ö. Rennwagen aus Österreich. Austro Classic Sonderheft Nr. 3.

Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.

Kategorie:Cyclecar Kategorie:Rennwagen