Ernst Bruno Wilhelm Ankermann (* 13. Oktober 1928 in Korschen; † 5. Februar 2021 in Kiel) war ein deutscher Jurist und Richter am Bundesgerichtshof.
Werdegang Ernst Ankermann war der Sohn des Superintendenten Paul Ankermann,Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 381 der von 1927 bis 1934 Pfarrer an der Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul in Korschen (Ostpreußen) war. Während seines Studiums wurde er im Göttinger Wingolf aktiv.Mitgliederverzeichnis des Göttinger Wingolf. Göttingen 1957. S. 9. Er war seit 1961 verheiratet mit einer Tochter von Wolfgang Trillhaas und Vater eines Sohnes. Vom 19. Dezember 1974 bis 31. Dezember 1990 war er Richter am Bundesgerichtshof und Beisitzer im VI. Zivilsenat.
Wirken und Werke Ankermann war Mitarbeiter an einem Kommentar zur Zivilprozessordnung und der Entscheidungssammlung Arzthaftpflicht-Rechtsprechung. 2004 erschien sein Buch Sterben zulassen – Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens, in dem er sich unter anderen mit den Themen Behandlungsverzicht und Behandlungsabbruch, Reanimation, Wachkoma, Demenz, Hirntod und Patientenverfügung befasste.
Literatur Karlmann Geiß, Kay Nehm, Hans Erich Brandner, Horst Hagen (Hrsg.): 50 Jahre Bundesgerichtshof. Festschrift aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens von Bundesgerichtshof, Bundesanwaltschaft und Rechtsanwaltschaft beim Bundesgerichtshof. Heymann, Köln u. a. 2000, ISBN 3-452-24597-7
Einzelnachweise
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