Josef Priller (* 9. September 1944 in Kirchdorf am Haunpold) ist ein deutscher Generalmajor außer Dienst der Luftwaffe der Bundeswehr.
Leben Josef Priller machte 1964 seine Grundausbildung bei der Bundeswehr als Angehöriger der Luftwaffe. Er absolvierte von 1976 bis 1978 den 21. Generalstabslehrgang Luftwaffe an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Als Oberst war er vom 25. September 1989 bis 24. März 1991 Kommandeur des Luftwaffenversorgungsregiments 1. Anschließend übernahm er bis September 1992 das Luftwaffenversorgungsregiment 5.
1996 wurde er als Referatsleiter im Fü L im Bundesverteidigungsministerium in Bonn als Nachfolger von Brigadegeneral Hermann Hammerstein zum stellvertretenden Befehlshaber und General für nationale und territoriale Aufgaben im Wehrbereich VI mit Sitz in München ernannt;; ihm waren die Gebirgsjägereinheiten unterstellt. Von Dezember 1998 bis Mitte Juni 1999 wurde er ins Hauptquartier der internationalen SFOR-Truppen in Sarajevo versetzt. Im Herbst 1999 wurde er im Dienstgrad Brigadegeneral Leiter der Unteroffizierschule der Luftwaffe in der Marseille-Kaserne in Appen in Schleswig-Holstein. Im Herbst 2001 wurde er Befehlshaber des neu aufgestellten Wehrbereichskommandos III in Erfurt. Dies war sein letzter Dienstposten, bevor er mit Ablauf des September 2005 in den Ruhestand versetzt wurde.
Priller ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Literatur
Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale der Luftwaffe der Bundeswehr
Einzelnachweise
Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann