Frieda Litschauer-Krause (* 1. April 1903 in Wien als Frieda Krause; † 24. November 1992 in Wien) war eine österreichische Cellistin.Daten nach

Leben und Wirken Litschauer-Krause studierte an der Wiener Musikakademie, der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von 1918 bis 1920 Kirchenmusik und von 1921 bis 1924 Violoncello. Ab 1924 war sie Mitglied verschiedener Streichquartette, so etwa in dem 1939 gegründeten Steinbauer-Quartett. Während der NS-Diktatur war Frieda Litschauer-Krause eine vielbeschäftigte Künstlerin mit regelmäßigen Auftritten mit dem Steinbauer-QuartettIllustrierte Kronen-Zeitung vom 28. Oktober 1938, S. 10; Völkischer Beobachter vom 26. April 1944, S. 5; Völkischer Beobachter vom 10. Mai 1944, S. 4. aber auch als Kammermusikerin im Trio zusammen mit Bruno Seidlhofer (Cembalo) und Kurt Stumvoll (Viola).Neuigkeits Welt-Blatt vom 23. Mai 1942, S. 3; Völkischer Beobachter vom 26. Januar 1943, S. 3. Von 1940 bis 1955 unterrichtete sie am Konservatorium der Stadt Wien. Ab 1947 war sie für fünf Jahre Solocellistin des Wiener Kammerorchesters. Sie lehrte von 1955 bis 1969 sowie von 1985 bis 1988 an der Wiener Musikakademie die Instrumente Violoncello und Gambe. Zu ihren Schülern zählt der spätere Leiter des Franz Schubert Konservatoriums Helmut Neumann.

Frieda Litschauer-Krause war mit Franz Litschauer verheiratet, dem Dirigenten des NS-Frauen-Symphonie-Orchesters Gau Wien und Gründer des Wiener Kammerorchesters. Ihre gemeinsame Tochter Heidi (* 14. Dezember 1944) war Solocellistin bei Camerata Salzburg und von 1957 bis 1970 Mitglied des Wiener Trios sowie 1978 ein Gründungsmitglied des Streichquintetts Mozarteum.

Ehrungen 1957 Professorentitel 1966 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Cellist Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst Kategorie:Geboren 1903 Kategorie:Gestorben 1992 Kategorie:Österreicher Kategorie:Frau