Miélan ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Gers in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Mirande und zum Kanton Mirande-Astarac. Die Einwohner heißen Miélanaises.
Geografie Miélan liegt etwa 33 Kilometer südwestlich von Auch am Fluss Bouès und am Lac de Miélan. Die Nationalstraße N 21 führt durch den Ort. Früher hatte Miélan einen Bahnhof an der – heute stillgelegten – Bahnstrecke Agen–Tarbes.
Geschichte Nach Funden von Sarkophagen scheint die Gegend bereits vor der Gründung der Bastide 1284 durch Philipp III. bzw. seinen Seneschall Eustache de Beaumarchès unter dem Namen La Gleysa besiedelt gewesen zu sein. Bei der Wahl des Namens der Bastide lehnte man sich an den französischen Namen Mailands (Milan) an. 1368–1370 im Hundertjährigen Krieg zerstört, wurde die Ortschaft unter Karl V. von Frankreich wieder aufgebaut.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2020Einwohner 1214 1295 1325 1246 1290 1258 1190 1117 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Barthélemy Fachwerkhäuser Kapelle Saint-Jean Kapelle Barbas
Persönlichkeiten Jean-Paul David (1912–2007), Politiker Marguerite Dilhan (1876–1956), Juristin
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Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Bastide Kategorie:Gegründet 1284