mini|Wegweiser des Spreeradweges in Lübbenau/Spreewald Der Spreeradweg führt auf einer Länge von etwa 360 km von den Quellen der Spree in der Oberlausitz bis nach Berlin, wo die Spree in die Havel mündet.
Streckenverlauf
Der Radweg beginnt an der Spreequelle in Eibau und folgt dem Spreelauf durch das Lausitzer Bergland bis nach Bautzen. Dieser Teil der Strecke weist viele Steigungen auf. Ab Bautzen fährt man durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und somit durch etwas flacheres Gebiet. Weiter geht es vorbei am Braunkohletagebaugebiet bei Spremberg. Nach Cottbus folgt das Peitzer Teichgebiet. Weiter führt der Radweg durch den Spreewald mit seinen weit verzweigten Kanälen. Danach vereinigt sich der Fluss wieder und man kann weiter über Fürstenwalde bis nach Erkner an der Berliner Stadtgrenze radeln. Dort hat der Spreeradweg Anschluss an den Europaradweg R1.
Im sächsischen Teil ist die Ausschilderung teilweise ergänzungs- und wartungsbedürftig. Insbesondere in der Braunkohlenfolgelandschaft zwischen Uhyst (Spree) und Schwarze Pumpe fehlt sie nahezu vollständig. Von Ebersbach/Sa. bis Bautzen ist der Weg sehr gut beschildert. Schon nördlich von Bautzen hat man im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit dem Kraftwerk Boxberg eine nicht zu übersehende Dominante des Weges, die sicher nach Uhyst leitet. Der Weg zum Bärwalder See und die danach folgende linke Umfahrung nach Bärwalde und Boxberg ist ausgeschildert. Kurz vor dem Kraftwerk Boxberg erreicht man die Bundesstraße 156 und fährt auf dem Radweg daneben bis zum Kraftwerk. Vor diesem fährt man die links neben dem Kraftwerk abgehende Spreestraße auf dem linken Radweg einige Kilometer neben dem westlichen Teil des Truppenübungsplatzes Oberlausitz. Der benötigte Abzweig nach Döschko und Neustadt/Spree ist mit „Döschko“ ausgeschildert. Am Abzweig Spreewitz ist wieder Richtung Spremberg ausgeschildert. Die gesamte Wegeführung ist teils abwechslungsreich und naturnah auf guten Wegen, teilweise vorrangig zur Entfernungsüberbrückung geeignet.
An der Wegstrecke gibt es verschiedene Möglichkeiten, um zu übernachten oder auch sein Fahrrad reparieren zu lassen.
Sehenswürdigkeiten unterwegs Ebersbach/Sa.: Spreequelle, Umgebindehäuser Taubenheim: 45 Sonnenuhren Sohland: Umgebindehäuser, Himmelsbrücke, Liste der Kulturdenkmale in Sohland an der Spree Schirgiswalde: Umgebindehäuser, Kirchen, eine Silbermann-Orgel Großpostwitz: ev. Kirche Bautzen: Altstadt mit Alter Wasserkunst und Michaelskirche Malschwitz: Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Uhyst: Bärwalder See, Neues Schloss Bärwalde: Schloss Sprey: Schrotholzkirche Spreewitz: Fachwerkkirche Spremberg: Historischer Stadtkern Bühlow: Talsperre Spremberg Cottbus: Kutzeburger Mühle, Branitzer Park, Innenstadt Peitz: Peitzer Teichgebiet, Festung Peitz Burg: Bismarckturm, Kirche Burg (Spreewald), Biosphärenreservat Spreewald Lübben: Schloss Lübben Schlepzig: Dorfkirche Schlepzig Beeskow: Burg Beeskow Fürstenwalde: Dom St. Marien, Rathaus Fürstenwalde Erkner: Gerhart-Hauptmann-Museum Köpenick: Schloss Köpenick Karlshorst: Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Karlshorst Museumsinsel: Staatliche Museen zu Berlin
Bilder
Siehe auch Liste der Radfernwege in Deutschland Spreebrücke Werder, Zugbrücke Briescht
Literatur Bikeline-Radtourenbuch: Spree-Radweg. Spiralbindung, 10. Aufl., 2020, ISBN 978-3-85000-889-1. Radwanderkarte Spree-Radweg. 1: 50 000, Verlag Dr. Barthel, Borsdorf, 3. Auflage 2019, ISBN 978-3-89591-102-6.
Weblinks
Der Spreeradweg, 356 km - von der Quelle durch den Spreewald bis Berlin, auf spreewald-info.de radwandern-oberlausitz.de, auf radwandern-oberlausitz.de Der Spreeradweg auf der Seite der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH im ADFC-Tourenportal www.spreeradweg.de private Seite
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