right|300px|Lage der Stadt Grimma im Landkreis Leipzig Mit der Eingemeindung von Mutzschen als derzeit letzte Eingemeindung in die Stadt Grimma gehört die Stadt zu den flächengrößten Städten in Sachsen.

In der ersten Tabelle stehen alle ehemaligen Gemeinden, die direkt nach Grimma eingemeindet wurden. Die ehemalige Gemeindefläche ist oft nicht nachweisbar. Die Gemeinden, die am selben Tag eingemeindet wurden, werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

In der zweiten Tabelle stehen die ehemals selbständigen Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge, die (zunächst) nicht in die Stadt Grimma, sondern in eine andere Gemeinde eingegliedert wurden.

Eingemeindungen in die Stadt Grimma

Die Eingemeindungen fanden in der Zeit von 1872 (Amtshäuser) bis zum 1. Januar 2012 (Mutzschen) statt.

Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Zuwachs in ha Nachweis Amtshäuser 1872 Kloster Nimbschen, Gutsbezirk 11.12.1948 216 Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen Staatsforstrevier Glasten, Gutsbezirk 11.12.1948 286 Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen Hohnstädt 01.01.1952 Döben 01.01.1994 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen Höfgen 01.01.1994 Beiersdorf 01.03.1994 Großbardau 01.01.2006 Großbothen (teilweise) 01.01.2011 1633 Nerchau 01.01.2011 3994 Thümmlitzwalde 01.01.2011 5588 Mutzschen 01.01.2012 2939

Eingemeindungen in selbständige Orte, die später in die Stadt Grimma eingemeindet wurden

Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Anmerkung Nachweis Bahren 01.01.1969 Eingemeindung nach Golzern/Mulde Bernbruch 01.01.1974 Eingemeindung nach Großbardau Böhlen (bei Grimma) 01.04.1937 Eingemeindung nach Hohnstädt Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 Böhlen (bei Leisnig) 01.03.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde Böhlitz 01.04.1938 Eingemeindung nach Mutzschen Bröhsen 01.01.1973 Eingemeindung nach Ragewitz Burgberg 01.04.1937 Eingemeindung nach Hohnstädt Cannewitz 01.01.1994 Eingemeindung nach Nerchau Deditz 01.04.1949 Eingemeindung nach Golzern/Mulde Denkwitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Cannewitz Dorna 01.01.195701.01.1967 Eingemeindung nach Grimma,Umgliederung nach Döben Draschwitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Zschoppach Dürrweitzschen 01.03.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde Förstgen 01.01.1965 Eingemeindung nach Kössern Frauendorf 01.10.1935 Eingemeindung nach Kuckeland Fremdiswalde 01.01.1994 Eingemeindung nach Nerchau Gastewitz 01.01.1952 Eingemeindung nach Prösitz Golzern/Mulde 01.01.1994 Eingemeindung nach Nerchau Gornewitz 01.01.1952 Eingemeindung nach Nerchau Göttwitz 01.01.1974 Eingemeindung nach Mutzschen Grechwitz 01.01.1967 Eingemeindung nach Döben Grottewitz 01.05.1964 Eingemeindung nach Nerchau Haubitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Pöhsig Jeesewitz 01.01.1952 Eingemeindung nach Prösitz Kaditzsch 01.10.1938 Eingemeindung nach Höfgen Keiselwitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Leipnitz Kleinbardau 01.07.1972 Eingemeindung nach Großbardau Kleinbothen 01.07.1950 Eingemeindung nach Großbothen Kloster Nimbschen, Gutsbezirk 11.12.1948 Teileingliederung nach Großbardau, Kleinbothen und Schaddel im Zuge der Bodenreform Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen Köllmichen 01.01.1952 Eingemeindung nach Prösitz Kössern 01.01.1994 Eingemeindung nach Großbothen Kuckeland 01.01.1973 Eingemeindung nach Leipnitz Leipnitz 01.03.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde Löbschütz 01.07.1950 Eingemeindung nach Grottewitz Merschwitz 1858 Eingemeindung nach Köllmichen Motterwitz 01.01.1967 Eingemeindung nach Dürrweitzschen Muschau 01.07.1950 Eingemeindung nach Motterwitz Mutzschener Teiche, Gutsbezirk 11.12.1948 Eingliederung nach Mutzschen, Fremdiswalde und Roda Nauberg 01.07.1950 Eingemeindung nach Zschoppach Naundorf 01.07.1950 Eingemeindung nach Schkortitz Neunitz 01.01.1967 Eingemeindung nach Döben Ostrau 01.04.1937 Eingemeindung nach Zschoppach Papsdorf 01.10.1935 Eingemeindung nach Kuckeland Pöhsig 01.01.1970 Eingemeindung nach Ragewitz Poischwitz 01.04.1937 Eingemeindung nach Zschoppach Prösitz 01.01.1993 Eingemeindung nach Mutzschen Ragewitz 01.03.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde Roda 01.01.1971 Eingemeindung nach Mutzschen Schaddel 01.07.1950 Eingemeindung nach Großbothen Schkortitz 01.07.1973 Eingemeindung nach Höfgen Schmorditz 01.04.1949 Eingemeindung nach Nerchau Seidewitz 01.07.195001.01.1961 Eingemeindung nach Polditz,Umgliederung nach Böhlen Serka 01.07.1950 Eingemeindung nach Cannewitz Staatsforstrevier Glasten, Gutsbezirk 11.12.194821.01.1949 Teileingliederung nach Großbardau, Großbothen und HöfgenTeileingliederung nach Bernbruch, Großbardau, Großbothen und Kleinbardau im Zuge der Bodenreform Staatsforstrevier Seidewitz, Gutsbezirk 11.12.1948 Eingliederung nach Förstgen Thümmlitz 01.07.1950 Eingemeindung nach Cannewitz Wagelwitz 01.07.197201.01.1994 Eingemeindung nach Cannewitz Umgliederung nach Mutzschen Wetteritz 01.01.1952 Eingemeindung nach Göttwitz Würschwitz 01.07.1948 Eingemeindung nach Nerchau Zaschwitz 01.01.195201.05.1964 Eingemeindung nach Grottewitz,Umgliederung nach Ragewitz Zeunitz 01.01.195201.01.1968 Eingemeindung nach Schkortitz,Umgliederung nach Leipnitz Zschoppach 01.03.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Thümmlitzwalde

Einzelnachweise

!Eingemeindungen Grimma Grimma