Das Herbert-Batliner-Europainstitut hatte seinen Sitz in Salzburg. Es widmete sich schwerpunktmäßig der Erforschung der europäischen Politik, Geschichte und Kultur. Das Institut wurde 1997 errichtet und ist nach seinem Gründer und Mäzen Herbert Batliner benannt. 2015 wurde es geschlossen.
Organisation Dem Vorstand des Herbert-Batliner-Europainstituts gehörten zuletzt an:
Präsident und wissenschaftlicher Leiter: Erhard Busek (Vizekanzler und Bundesminister a. D.)Erhard Busek ist auch Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Institutes und koordiniert die Umsetzung der Projektideen der Beiratsmitglieder. 1997–2005 war Robert Kriechbaumer geschäftsführender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats. Geschäftsführerin: Claudia Schmidt-Hahn Finanzreferent: Karl Gollegger
Weitere Mitglieder der Generalversammlung sind: Wilfried Haslauer (Landeshauptmann von Salzburg) Alois Putz (geschäftsführender Kurator) Michael Rabelsberger (Rechnungsprüfer) Stephan Rößlhuber (Rechnungsprüfer)
Frühere Mitglieder der Generalversammlung waren: Alois Mock (1934–2017), Ehrenpräsident (Vizekanzler und Bundesminister) Herbert Batliner (1928–2019), Ehrenpräsident
Aufgaben Hauptaufgaben des Herbert-Batliner-Europainstitut sind: Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Fachtagungen Mitorganisation von Seminaren und SymposienIn Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach, dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa und/oder der Universität Innsbruck Publikation von Fachbüchern Vergabe des Kleinstaatenpreises
Institutsbibliotheken Das Institut ist Depositarbibliothek der Vereinten Nationen und des Europarates.Es ist seit 1999 die einzige Depositarbibliothek der Vereinten Nationen in Österreich. Seit Anfang April 2006 befinden sich die Depositarbibliotheken in der rechtswissenschaftlichen Fakultätsbibliothek der Paris-Lodron-Universität, Salzburg. Die Bibliotheken sind Mitglied beim Österreichischen Bibliothekenverbund und über das Bibliotheksverwaltungsprogramm ALEPH online abrufbar.
Publikationen des Institutes Pro Jahr werden vom Institut PublikationenLt. Angabe Webseite des Herbert-Batliner-Europainstituts sind dies (Jahr:Anzahl): 2004:3, 2005:5, 2006:5, 2007:4, 2008:5, 2009:5, 2010:3, 2011:2, 2012:1. Insgesamt sollen in den 15 Jahren des Bestehens des Institutes 35 Publikationen präsentiert worden sein, durchschnittlich 2,33 pro Jahr. Abgefragt am 9. Januar 2013. in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, mit dem Schwerpunkt zur Europäischen Union, unterstützt oder herausgegeben.
Die nachstehend angeführten Publikationen sind eine Auswahl aus den Angaben auf der Webseite des Institutes der letzten Jahre: 2010
2011: 2012:
Kleinstaatenpreis des Herbert-Batliner-Europainstitut Der Kleinstaatenpreis wurde von Herbert Batliner geschaffen. Mit diesem Kleinstaatenpreis, der alle zwei Jahre an Personen oder Institutionen vergeben wird, soll der Stellenwert von „Kleinstaaten in den Internationalen Beziehungen und im Völkerrecht der organisierten und nicht-organisierten Staatengemeinschaft“ analysiert und dokumentiert werden.Zitat lt. Webseite des Herbert-Batliner-Europainstituts.
Einige Preisträger des Kleinstaatenpreis des Herbert-Batliner-Europainstituts: Carl Baudenbacher (2004) European Cultural Foundation (2010) Vaira Vīķe-Freiberga (2006) Jean-Claude Juncker (2008) Lennart Meri (2000) Jordi Pujol (2002) Siehe auch: Corvinus-Preis
Pro-Arte-Europapreis Seit 2013 wird der mit 30.000 Euro dotierte Pro-Arte-Europapreis alle zwei Jahre vergeben. Das Herbert-Batliner-Europainstitut ehrt mit dem Preis „Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich um die Schaffung, Festigung und Vermittlung der vielfältigen kulturellen Identität Europas verdient gemacht haben.“
Preisträger 2013: Zubin Mehta 2015: Alexander Pereira 2017: Franz Welser-Möst
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise
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