Oberndorf bei Schwanenstadt ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit Einwohnern (Stand ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck. mini|Blick Richtung Schwanenstadt

Geografie Oberndorf bei Schwanenstadt liegt auf 390 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 km, von West nach Ost 3,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,1 km². 4,9 % der Fläche sind bewaldet, 80,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Edt () Kaiseredt () Kochlöffling () Lebertsham () Niederholzham () Oberndorf () Winkl ()

Nachbargemeinden

Geschichte Das früheste Schriftzeugnis ist von 889 und lautet „Obrinindorf“.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege verlief zeitweilig durch das Gemeindegebiet die österreichisch-bayerische Grenze.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.

Aus Kostengründen hat sich Oberndorf mit den Nachbargemeinden Pitzenberg, Pühret, und Rutzenham zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Das gemeinsame Gemeindeamt befindet sich in Oberndorf. Im Zuge dieser Kooperation wurde ebenfalls ein gemeinsamer Bauhof für die vier Gemeinden errichtet, der in Rutzenham untergebracht ist. Aufgrund einer Initiativprüfung des Sparpotentials empfahl der Landesrechnungshof 2015, eine Fusionierung der vier Gemeinden anzudenken.

Einwohnerentwicklung 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1277 Einwohner, 2001 dann 1351 Einwohner.

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm von 1999 bis 2010 um mehr als ein Drittel ab. Im Jahr 2010 wurden neun im Haupt- und zehn im Nebenerwerb geführt. Die Haupterwerbsbauern bewirtschafteten mehr als siebzig Prozent der Flächen. Zwölf der fünfzehn Betriebe des Produktionssektors arbeiteten im Bereich Herstellung von Waren. Diese beschäftigten mehr als 200 Erwerbstätige. Die wichtigsten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche Verkehr und soziale und öffentliche Dienste. Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)19311823Produktion156240296Dienstleistung412612177 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Berufspendler Von den 675 Erwerbstätigen, die 2011 in Oberndorf lebten, arbeiteten 90 in der Gemeinde, mehr als 85 Prozent pendelten aus.

Verkehr Eisenbahn: Der Bahnhof Schwanenstadt an der Westbahn liegt direkt an der Gemeindegrenze.

Politik

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 1997 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 5 SPÖ und 5 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 7 SPÖ und 3 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 6 SPÖ und 4 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 6 FPÖ und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 6 FPÖ und 4 SPÖ.

Bürgermeister Die Bürgermeister seit 1850 waren:

Wappen Das 1972 verliehene Gemeindewappen symbolisiert die bedeutenden Erdgasvorkommen im Gemeindegebiet. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Schwarz.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Ager