Winringen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an.

Geographie Winringen liegt am Rande der Prümer Kalkmulde, am Fuß des hohen Hardtkopfs, fünf Kilometer südlich von Prüm unmittelbar an der A 60.

Geschichte Auf der Gemarkung wurden 1842 römische Siedlungsreste und Münzen gefunden. Ferner die Reste eines römischen Tempels.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Winringen zur Meierei Dingdorf im kurtrierischen Amt Schönecken.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung war Winringen von 1798 bis 1814 dem Kanton Prüm zugeordnet, der zum Saardepartement gehörte. Nach dem Wiener Kongress kam Winringen 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Winringen zum 1816 neu gebildeten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier und wurde von der Bürgermeisterei Dingdorf verwaltet.

Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winringen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 13. Oktober 2021 Jahr Einwohner 1815 61 1835 95 1871 119 1905 117 1939 119 1950 101 1961 83 Jahr Einwohner 1970 83 1987 68 1997 62 2005 66 2011 66 2017 69

Politik

Bürgermeister Thomas Backes ist seit dem 29. September 2022 Ortsbürgermeister von Winringen.

Der Vorgänger von Thomas Backes, Wilhelm Meyers, hatte das Amt am 28. Juni 2019 übernommen. Meyers Vorgänger als Ortsbürgermeister war Walter Kirst. Von 1984 bis 2004 hatte Hermann Kockelmann das Amt inne.

Persönlichkeiten Nikolaus von Prüm, auch Nikolaus Doeser, Nikolaus von Winringen, Nikolaus von Köln (* 1395 in Winringen; † 1439 in Basel), Jurist, Professor an der Universität Löwen, Offizial des Trierer Erzbistums und Teilnehmer am Basler Konzil

Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Winringen

Weblinks

Ortsgemeinde Winringen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Prüm

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm