Maulmacher ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Maulmacher liegt in der Gemarkung Dinkelsbühl.
Geografie Die Einöde besteht aus drei Wohngebäuden, sechs Nebengebäuden und einer Geflügelzuchtanlage. Sie liegt an der Wörnitz und am Wiesengraben, der dort als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Staatsstraße 2218 kreuzend nach Dinkelsbühl (1,1 km südlich) bzw. nach Burgstall (1,9 km nordwestlich).
Geschichte Die Fraisch über die Maulmacher war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 405 ff.
Im Jahr 1809 wurde Maulmacher infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535.
Einwohnerentwicklung Jahr 1836 1840 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 5 8 7 6 4 2 3 8 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Diese wurden in den amtlichen Verzeichnissen, außer im Jahre 1840, als „Wohngebäude“ bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1 2Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Heilig Geist (Dinkelsbühl) gepfarrt (seit 1843 St. Paul (Dinkelsbühl)). Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Ort an der Wörnitz