Ellwingshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Ellwingshofen liegt in der Gemarkung Steinsfeld.

Geografie Der Weiler liegt am Fischbach, einem rechten Zufluss des Steinbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Tauber ist. Bei Haus Nr. 6 steht eine Ulme, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. 0,5 km nordwestlich liegt das Waldgebiet Kleinespen. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2419 (0,4 km östlich), die nach Steinsfeld (1,1 km südlich) bzw. nach Reichelshofen verläuft (1,1 km nördlich).

Geschichte 1383 wurde der Ort mit Nordenberg von der Reichsstadt Rothenburg gekauft. Im November 1688 wurden in dem sogenannten französischen Mordbrand vier Gebäude vernichtet und damit ein Schaden von über 1635 Gulden angerichtet. 1800 gab es in dem Ort sechs Haushalte, die alle der Reichsstadt Rothenburg untertan waren.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 1.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Ellwingshofen dem Steuerdistrikt Gattenhofen und der Ruralgemeinde Steinsfeld zugewiesen.

Ehemaliges Baudenkmal Haus Nr. 6: Zugehörig zweigeschossiges Fachwerkhofhaus, Walmdach, 1788.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2009 2015 2023Einwohner 59 42 50 46 49 51 49 45 33 28 26 21 24 21HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 7 7 8 8 8 7 7 6 Quelle auf: steinsfeld.de

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Steinsfeld) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Steinsfeld Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach