3-MeO-PCP bzw. 3-Methoxyphencyclidin gehört strukturell zur Gruppe der ArylcyclohexylamineMinistry for Health, Social Policy and Publishing (Spain): , Classification, S. 22, Madrid, ISBN 978-84-920522-8-8 und ist ein Derivat von Phencyclidins, welches auch strukturelle Eigenschaften mit Methoxetamin und 4-MeO-PCP gemein hat. Es wurde nachgewiesen, dass 3-MeO-PCP als NMDA-Rezeptorantagonist und SRI wirkt.Bryan L. Roth, Simon Gibbons, Warunya Arunotayanun, Xi-Ping Huang, Vincent Setola, Ric Treble, Les Iversen, Kenji Hashimoto: The Ketamine Analogue Methoxetamine and 3- and 4-Methoxy Analogues of Phencyclidine Are High Affinity and Selective Ligands for the Glutamate NMDA Receptor. In: PLoS ONE. 8, 2013, S. e59334, .

Chemie Der Name 3-MeO-Phencyclidin kürzt 3-Methoxy-Phenylcyclohexylpiperidin ab. Es stammt genau wie PCP, Ketamin, MXE, PCE etc. aus der Stoffgruppe der Arylcyclohexylamine. Eine Synthese kann möglicherweise von 1-Piperidinocyclohexancarbonitril (PCC) aus beginnen, da PCC auch als Ausgangsstoff für PCP, TCP und 4-Meo-PCP benutzt wird. Der Ausgangsstoff PCC ist selbst leicht psychoaktiv (0,03 % der Wirkstärke von PCP), allerdings extrem giftig.Andreas Kelich: Enzyklopädie der Drogen - PCC

Rechtslage In Deutschland ist 3-Meo-PCP in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt und daher zwar verkehrsfähig, aber nicht verschreibungsfähig.

Literatur

vice.com: Interview mit einem Ketamin-Chemiker von Hamilton Morris, 24. April 2011

Einzelnachweise

Kategorie:Methoxybenzol Kategorie:Aminocyclohexan Kategorie:Piperidin Kategorie:Synthetische psychotrope Substanz Kategorie:Dissoziativum Kategorie:Psychotroper Wirkstoff