Neukatzwang (fränkisch: Naikadswang bzw. NaikohdsbaE. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 37. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: nāikhádswàŋ bzw. nāikhōdsbɒ.) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Nürnberg. Neukatzwang ist zugleich die Bezeichnung für den Statistischen Distrikt 483, der zum Statistischen Bezirk 48 (Katzwang, Reichelsdorf Ost, Reichelsdorfer Keller) gehört. Er umfasst auch den nördlichen Teil von (Alt-)Katzwang.

Lage Die Siedlung ist mit Reichelsdorfer Keller im Norden und Katzwang im Süden zusammengewachsen. Am Westrand der Siedlung fließt die Rednitz, am Ostrand verläuft der Main-Donau-Kanal. Die Staatsstraße 2407 führt nach Reichelsdorf zur Bundesstraße 2 (2,6 km nordwestlich) bzw. den Kanal überbrückend nach Kornburg (3,5 km östlich).

Straßen in Neukatzwang

Geschichte Nach 1918 wurde die Siedlung Neukatzwang auf dem Gemeindegebiet von Katzwang angelegt, ab 1924 erfolgte der Ausbau.E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 23. Am 1. Juli 1972 wurde Neukatzwang im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Nürnberg eingemeindet.F. Eigler: Schwabach, S. 475.

Einwohnerentwicklung Jahr 1950 1961 1970 1987 1997Einwohner 445 741 2024 4977Wohngebäude 75 147 1999Quelle

Religion Die Protestanten sind nach Katzwang gepfarrt, die Katholiken sind nach St. Marien (Neukatzwang) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Stadtteil von Nürnberg Kategorie:Statistischer Distrikt von Nürnberg Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Nürnberg Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Nürnberg Kategorie:Ort an der Rednitz