Hohndorf ist eine Ortslage des Ortsteils Cossengrün/Hohndorf/Schönbach der Stadt Greiz im Landkreis Greiz in Thüringen. Die Siedlung Landesgrenze liegt innerhalb der Gemarkung Hohndorfs.

Geographische Lage Der Ortsteil Hohndorf liegt mit seiner Gemarkung an der Grenze zu Sachsen und grenzt unmittelbar an die Flur der Stadt Elsterberg.

Geschichte Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes erfolgte am 23. Mai 1449.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 127 In der Kirchenchronik von Schönbach jedoch ist für das Jahr 1354 ein Conrad von Reizenstein als Besitzer der Güter Schönbach, Gablau, Dobia und Hohndorf genannt. Hohndorf hatte im Jahr 1864 59 Häuser, in denen 420 Menschen wohnten.Klaus Müller: Die Volkszählung im Vogtländischen Oberland 1864, in: Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte 54 (2013), H. 4, S. 240f. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt, besitzt aber 15 gewerbetreibende Einwohner. Die Kirchgemeinde vertritt die evangelische Konfession.

Hohndorf gehörte vom Mittelalter an über den Volksstaat Reuß 1919 bis zur Gründung des Landes Thüringen 1920 zum Herrschaftsbereich des Fürstentums Reuß ältere Linie in Greiz.

1999 schloss sich Hohndorf mit einigen anderen Orten zur Gemeinde Vogtländisches Oberland zusammen. Diese wurde am 31. Dezember 2012 aufgeteilt und Hohndorf zu Greiz eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten Dorfkirche Hohndorf

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Greiz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz) Kategorie:Geographie (Greiz) Kategorie:Ersterwähnung 1449 Kategorie:Gemeindeauflösung 1999