Ulrich Schäfer (* 16. Juni 1967 in Telgte) ist ein deutscher Journalist. Er ist stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung.

Leben Schäfer studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Volkswirtschaftslehre und in Washington, D.C. Journalismus. Nach seiner Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete er für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel zunächst in der Wirtschaftsredaktion und später im Parlamentsbüro.

Im Jahr 2003 wurde Schäfer bei der Süddeutschen Zeitung (SZ) stellvertretender Leiter des Parlamentsbüros und leitender Wirtschaftsredakteur. Von 2007 bis 2010 leitete er die SZ-Wirtschaftsredaktion gemeinsam mit Marc Beise. Anschließend war er für drei Jahre Ressortleiter der Regionalausgaben der Süddeutschen Zeitung. Von 2013 bis 2019 bekleidete er wieder mit Beise die Leitung der Wirtschaftsredaktion. Anschließend fungierte er ein Jahr lang als Nachrichtenchef und leitete den Newsdesk der SZ, bevor er im Juli 2020 zum stellvertretenden Chefredakteur berufen wurde.

Ehrungen und Auszeichnungen 1997 Herbert Quandt Medien-Preis für seinen Artikel Die neue Gründerzeit 1999 Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik

Werke Der Crash des Kapitalismus. Warum die entfesselte Marktwirtschaft scheiterte und was jetzt zu tun ist. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-593-38854-0. Der Angriff. Wie der islamistische Terror unseren Wohlstand sprengt. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-593-39466-4. Deutschland digital. Unsere Antwort auf das Silicon Valley. Zusammen mit Marc Beise. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50592-3.

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