Röhrig ist ein Weiler und Ortsteil der Gemeinde Altenkunstadt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels.

Geografische Lage Der Weiler liegt am Zusammenfluss des Kapellenbachs und der Weismain auf 283–289 m ü. NN. Nördlich von Röhrig befindet sich Altenkunstadt, im Westen Woffendorf.

Geschichte Röhrig wurde vermutlich Anfang des 2. Jahrtausends n. Chr. gegründet. Schon bald wurde an der Weismain die Rohrmühle errichtet, die älteste zu Altenkunstadt gehörende Mühle.Kurzbeschreibung von Röhrig, altenkunstadt.de, abgerufen am 29. Dezember 2011. Erwähnt wurde sie erstmals als „Rormuel“ in einem Kaufvertrag mit dem Kloster Langheim im Jahr 1180.Motschmann (2006), S. 16. Im Laufe der Jahrhunderte hatte sich bei der Rohrmühle eine kleine Ansiedlung gebildet. Ein Teil davon gehörte lange Zeit zu Pfaffendorf. Für das Jahr 1801 ist durch den Bamberger Mathematikprofessor und Topografiker Johann Baptist von Roppelt eine genauere Beschreibung der des Dorfes und seiner Zugehörigkeit überliefert:

Nach einem Brand wurde die Mühle in den 1970er Jahren abgerissen. Die Altenkunstadter Gesamtschule mit dem Sportzentrum Kordigasthalle wurde 1977 zwischen der Weismain und dem im Mittelalter künstlich angelegten Mühlbach errichtet.

Einwohnerentwicklung Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung Röhrigs wieder.

Jahr Einwohner Quelle: 1818 33 1950 64 1977 25 2005 22 2011 27 Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2011, S. 4. (PDF-Datei; 4,96 MB) 2012 28 Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2012, S. 3. (PDF; 3,6 MB) 2013 27 Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2013, S. 3. (PDF; 2,8 MB)

Religion Von den 27 Einwohnern waren im Juli 2013 ca. 70 % (19) römisch-katholisch, ca. 22 % (6) evangelisch und ca. 8 % (2) andersgläubig bzw. konfessionslos.

Literatur Josef Motschmann: Altenkunstadt – Heimat zwischen Kordigast und Main. Gemeinde Altenkunstadt, Altenkunstadt 2006.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Weiler im Landkreis Lichtenfels Kategorie:Geographie (Altenkunstadt)